Zum Hauptinhalt springen

Vom Premier-League-Profi zum Priester

Philip Mulryne war Fussballer bei Manchester United und Norwich City. Doch mit 31 hatte er genug und änderte sein Leben radikal.

Da trug er noch kurze Hosen: Philip Mulryne 2003 im kanariengelben Trikot von Norwich City.
Da trug er noch kurze Hosen: Philip Mulryne 2003 im kanariengelben Trikot von Norwich City.
Reuters

Acht Jahre sind vergangen, seit Philip Mulryne seine Karriere als Fussballprofi beendete. Acht Jahre, in denen er unter anderem in Rom studierte und sich in einem Dominikanerkloster in Dublin auf seine Priesterweihe vorbereitete. Am 8. Juli dieses Jahres erhielt er diese schliesslich von Joseph Augustine Di Noia, dem Erzbischof von Dublin. Seine erste Messe hielt Mulryne zwei Tage später in der St.-Oliver-Plunkett-Kirche in Belfast ab.

In einem Interview mit der Londoner «Times» erklärt der Ex-Fussballer nun, wie es zur Umkehr in seinem Leben kam. Ein Gefühl der Leere spielte dabei offenbar eine grosse Rolle. «Ich mochte das Drumherum des Profidaseins nicht mehr, das Geld, die Nachtclubs und die Aufmerksamkeit der Frauen. Das alles war cool, als ich in meinen Zwanzigern war, aber ich habe mich mehr und mehr unbefriedigt gefühlt», so der 27-fache nordirische Nationalspieler.

Zu seinen Profizeiten habe er sich drei oder vier Autos im Jahr gekauft, weil er gelangweilt gewesen sei und immer mehr gewollt habe: «Ich war rastlos, dachte, dass dieser Lifestyle mich glücklich machen müsste.»

Der grösste Erfolg in Mulrynes Karriere war der Premier-League-Aufstieg mit Norwich City 2004, bei seinem Jugendverein Manchester United stand er zu den Zeiten von David Beckham unter Vertrag, brachte es aber nur zu einer Berufung in die erste Mannschaft.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch