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Viele Karten und keine Tore in Frankfurt

Das ruppige Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Hoffenheim endet mit einem Unentschieden. Pirmin Schwegler feiert nach drei Monaten ein Kurz-Comeback.

Rudelbildung: Der Frankfurter Timothy Chandler fasst den Hoffenheimer Sandro Wagner an der Gurgel und kassiert danach die rote Karte. (9. Dezember 2016)
Rudelbildung: Der Frankfurter Timothy Chandler fasst den Hoffenheimer Sandro Wagner an der Gurgel und kassiert danach die rote Karte. (9. Dezember 2016)
Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images
Hoffenheims Sandro Wagner (m.) wird von der Frankfurter Defensive gestoppt.
Hoffenheims Sandro Wagner (m.) wird von der Frankfurter Defensive gestoppt.
Michael Probst, Keystone
Hoffenheim-Goalie Oliver Baumann fliegt am Ball und Gegner vorbei.
Hoffenheim-Goalie Oliver Baumann fliegt am Ball und Gegner vorbei.
Michael Probst, Keystone
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Hoffenheim ist nach dem 0:0 bei Eintracht Frankfurt im Freitagsspiel der 14. Bundesliga-Runde weiter ungeschlagen. In spielerischer Hinsicht hatte die ruppige Partie zwischen dem Fünften (Frankfurt) und Vierten der Bundesliga mit acht Gelben Karten und einem direkten Platzverweis wenig zu bieten: Zweimal schloss bei den Gastgebern Alex Meier ohne Erfolg ab (41./66. Minute), einmal segelte ein abgelenkter Schlenzer des für Haris Seferovic eingewechselten Ante Rebic am Tor vorbei, dazu wurde vor der Pause ein Hoffenheimer Kopfballtor wegen einer Offsideposition nicht anerkannt.

Für Diskussionsstoff sorgte insbesondere Schiedsrichter Christian Dingert, der mit seiner zunächst grosszügigen Interpretation des Regelwerks den Rahmen für ein giftiges, aggressives Spiel mit vielen kleinen und einigen gröberen Fouls schuf und in der 84. Timothy Chandler zu Unrecht die Rote Karte zeigte. Frankfurts Verteidiger David Abraham hätte nach einer guten halben Stunde wegen eines Ellbogenschlags bestraft werden müssen, und auch Seferovic, der bei der Eintracht zur Startelf gehörte, hatte Glück, dass seine Rempelei zu Beginn der zweiten Halbzeit ungeahndet blieb.

Von den vier Schweizern (Seferovic, Steven Zuber, Pirmin Schwegler, Fabian Schär) kamen Seferovic, Zuber und Schwegler zu Teileinsätzen. Pirmin Schwegler gab nach dreimonatiger Verletzungspause sein Comeback für die Hoffenheimer und wurde in der 84. Minute eingewechselt.

Kurztelegramm:

Eintracht Frankfurt - Hoffenheim 0:0 - 47'000 Zuschauer. - Bemerkungen: Eintracht Frankfurt mit Seferovic (bis 61.), Hoffenheim mit Zuber (ab 73.) und Schwegler (ab 84.), ohne Schär (nicht im Aufgebot).

SDA/nag

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