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Viel Spass, Gabri

«Hatte in Sion die schlimmste Zeit in meiner Karriere»: Wie Sions neuer Trainer 2014 über den Verein schimpfte.

Es fehlt nur noch wenig: Gabri soll bald als neuer Sion-Trainer vorgestellt werden.
Es fehlt nur noch wenig: Gabri soll bald als neuer Sion-Trainer vorgestellt werden.

Für alle, die es vergessen haben könnten: Anfang Jahr hiess der Trainer des FC Sion Peter Zeidler. Er hatte ein paar Wochen zuvor gesagt: «Ich geniesse es enorm, bei diesem Verein zu sein.» Im April war er seinen Job los. Sébastien Fournier übernahm. Aber er, eine Dauerlösung? Nein. Das sollte Paolo Tramezzani sein, und kaum war der Italiener im Sommer da, schwärmte Präsident Christian Constantin: «Viele Trainer sind fleissig, schaffen es aber nicht, ihre Ideen den Spielern zu vermitteln. Paolo ist einer, der viel arbeitet und es schafft, den Spielern zu erklären, was er will.» Nach 130 Tagen endete das Kapitel Tramezzani.

Und jetzt? Gibt es noch einen Trainer, der sich ins Wallis wagt? Ja, den gibt es. Gabriel Garcia de la Torre (38), genannt Gabri, traf sich gestern mit Constantin in Martigny. Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, aber der Spanier will seinen Vertrag als U-19-Trainer beim FC Barcelona auflösen. Zu seiner Aktivzeit spielte er unter anderem sieben Jahre und mehr als 170 Partien für den FC Barcelona, sowie vier Jahre für Ajax Amsterdam.

Gabri und Sion – da war doch mal was? 2011 wechselte er als Spieler zu Sion. Seine Bilanz: fünf Teileinsätze. Der Club war damals von der Fifa mit einer Transfersperre belegt, und Constantin eilte von Gericht zu Gericht, um aufschiebende Wirkung zu erzielen. Dem Fussballmagazin «Zwölf» erzählte Gabri 2014 ungläubig, Constantin habe die ominöse Transfersperre während der Vertragsverhandlungen mit keinem Wort erwähnt: «Dass es so einen Club im Jahr 2014 noch gibt, und dann erst noch in der Schweiz!» Die Zeit in Sion sei «die schlimmste Phase der Karriere» gewesen.

Gabri hat sich davon offenbar gut erholt. In diesem Sinn: willkommen zurück. Und viel Spass.

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