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Viel Hektik und ein Offsidegoal im Gipfeltreffen

Der Spitzenkampf zwischen dem Leader FC Luzern und Verfolger FC Zürich endete mit einem 1:1-Unentschieden. Der Ausgleich der Luzerner war indessen nicht regulär.

Dem FC Luzern droht der Verlust der Spitzenposition unmittelbar vor der Winterpause. Die Zürcher gingen zwar in der 80. Minute durch Alexandre Alphonse nach einem schnellen und sauberen Konter in Führung. Doch dieses 1:0 war aufgrund des Spielverlaufs kaum verdient gewesen. Der FCZ schuf sich in der zweiten Hälfte kaum Torchancen. Dabei startete die Equipe von Trainer Urs Fischer äusserst schwungvoll ins Gipfeltreffen.

Die Luzerner waren vor allem nach der Pause wesentlich aktiver und schufen sich vor allem im zweiten Durchgang einige vielversprechende Möglichkeiten, die allerdings allesamt nichts einbrachten. Unmittelbar nach dem 1:0 der Zürcher aber glückte den Innerschweizern nach einem Freistoss von Michel Renggli der Ausgleich. Claudio Lustenberger verlängerte den Flankball Rengglis mit dem Kopf vor das Tor, wo Tomislav Puljic aus einer klaren Abseitsposition einnicken konnte. Es bleibt ein Rätsel, warum der Assistent die klare Offsideposition des Torschützen nicht erkennen konnte.

Auch bei der Partie in Thun kam es zu einem Fehlentscheid, als den Gastgebern ein regulärer Treffer wegen angeblicher Abseitsposition von Timm Klose nicht gegeben wurde.

Fischer dennoch zufrieden

«Mit dieser Leistung im ersten Durchgang war ich sehr zufrieden, wir sind dominant aufgetreten und haben auch fussballerisch überzeugt. Schade, dass wir nach dem 1:0 die Übersicht verloren und sofort den Ausgleich entgegennehmen mussten», sagte ein zufriedener FCZ-Coach Urs Fischer nach dem Spiel.

FCL-Trainer Rolf Fringer reagierte in der Pause auf den unerwartet starken Druck der Zürcher, stellte auf eine Vierer-Abwehr um und nominierte mit Joao Paiva einen zweiten Stürmer neben Hakan Yakin. Diese Umstellung wirkte sich positiv auf das Spiel der Innerschweizer aus, sie waren nun spielbestimmend und klar das gefährlichere Team. Mehrmals fehlten bei Angriffen über die rechte Seite nur Zentimeter zur Führung der Luzerner. «Wir hätten diese Partie gerne gewonnen, doch der FCZ war in der ersten Halbzeit sehr stark. Im zweiten Umgang fingen wir uns jedoch auf und hatten klar mehr vom Spiel. Das 1:1 ist für beide Teams gerecht», meinte FCL-Coach Fringer zum Remis.

si/fal

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