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Vaduz-Spieler drohten mit Streik

Nach der Entlassung von Heinz Hermann in Vaduz zwischen dem Vormittags- und dem Nachmittagstraining, wollten die Spieler dies nicht akzeptieren.

Hermann wurde von den Ereignissen überrascht. Der Erfolgstrainer, der Vaduz in die Super League geführt hatte und zurzeit auf einem Nichtabstiegsrang steht, leitete gestern Morgen um 10 Uhr noch das Training. «Ich hatte auch schon die individuellen Einheiten für den Nachmittag geplant», sagte Hermann zu «News».

Dann habe er um 13.15 Uhr von Geschäftsführer Axel Bernhard ein Mail erhalten, in dem er unverzüglich in das Büro des interimistischen Präsidenten Franz Schädler zitiert worden sei. «Das Gespräch dauerte drei Minuten», sagte der Zürcher. Man habe ihm mitgeteilt, er sei beurlaubt, weil sich der Klub neu orientieren wolle.

«Spieler waren entsetzt»

Um 15 Uhr verabschiedete sich Hermann von den Spielern. «Sie waren entsetzt und wollten das nicht akzeptieren», sagte Hermann. Er habe ihnen ein professionelles Verhalten empfohlen, Streik sei nie ein taugliches Mittel. «Die Politik macht der Verein», beschwichtigte er die Spieler.

Obwohl Hermanns Nachfolger von der Super League keine Ahnung hat, wird er mit aller Macht ausgestattet. Der Berliner, 1990 auch Weltmeister, wurde zum Sportdirektor befördert. Das erstaunt: In der vergangenen Woche wurde er in Teheran bei Saipa nach lediglich zwei Wochen wieder entlassen

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