Zum Hauptinhalt springen

Urs Meier kritisiert Deutschlands verrücktesten Platzverweis

Hannovers Matchwinner Szabolcs Huszti zog nach seinem Tor zum 3:2-Sieg gegen Bremen das Trikot aus, sprang über die Bande und stürmte den Fanblock. Nach dem Siegesrausch kam allerdings die grosse Ernüchterung.

Hannovers Szabolcs Huszti (l.) lässt sich von Ref Deniz Aytekin seinen Platzverweis erklären.
Hannovers Szabolcs Huszti (l.) lässt sich von Ref Deniz Aytekin seinen Platzverweis erklären.
Keystone
Karim Haggui (M.) feiert mit Matchwinner Szabolcs Huszti (l.) und Jan Schlaudraff (r.) den 3:2-Sieg über Bremen.
Karim Haggui (M.) feiert mit Matchwinner Szabolcs Huszti (l.) und Jan Schlaudraff (r.) den 3:2-Sieg über Bremen.
Keystone
Huszti (l.) schoss schon den ersten Treffer und wird dafür von  Konstantin Rausch gefeiert.
Huszti (l.) schoss schon den ersten Treffer und wird dafür von Konstantin Rausch gefeiert.
Keystone
1 / 5

Als Szabolcs Huszti am Samstag nach seiner Jubeleinlage für den Anstoss aufs Feld zurückkehrte, nahm ihn Schiedsrichter Deniz Aytekin sogleich in Empfang. Der Referee erklärte dem verdutzten Torschützen mit beschwichtigenden Gesten, weshalb er ihn vom Feld stellen müsse, obwohl er zuvor nicht verwarnt war. Für das Ausziehen des Leibchens zeigte er Huszti die erste gelbe Karte, für den Jubel auf dem Zaun die zweite. Das ergibt in der Arithmetik der Regeln Gelb-Rot, also Platzverweis. Dann pfiff Aytekin das Spiel ab, und Huszti ging mit dem unguten Gefühl in die Kabine zurück, dass er wegen des Platzverweises im nächsten Spiel gesperrt sein wird.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.