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Und wieder verhunzt der BVB ein Weihnachtsgeschenk

Im offiziellen Fan-Kalender 2020 spielt der Fussballer auf dem Januar-Bild gar nicht mehr für Dortmund. Dieser Lapsus hat mittlerweile Tradition.

Zu Tausenden hängen sie an der Wand, ganz frisch, seit noch nicht einmal 48 Stunden. Und schon sind sie völlig überholt. Sie hätten BVB-Fans eine Freude machen sollen, diese Posterkalender. Zwölf Seiten, für jeden Monat eine, jeweils mit einem grossen Bild eines Dortmund-Fussballers. Eigentlich ein gutes Geschenk für den Anhänger. Nur: Je leidenschaftlicher dieser ist, desto frustrierter schaut er auf das Januar-Foto – sofern nicht schon auf Februar umgeblättert wurde. Denn Julian Weigl, der Star auf dem ersten Bild, trägt mittlerweile das Shirt von Benfica Lissabon. Am 2. Januar verkaufte ihn der BVB nach Portugal, nun ist er Teamkollege von Haris Seferovic. Und das erste Bild des Posterkalenders bereits Altpapier. Schon wieder.

Dieser Januar-Frust der Fans hat beim BVB mittlerweile schon fast Tradition. Im vergangenen Jahr war es Flügelflitzer Christian Pulisic, der den Kalender eröffnete – auch er unterschrieb bei einem neuen Verein (Chelsea), als das neue Jahr noch keine 48 Stunden alt war. Immerhin: Bis Sommer blieb er den Dortmundern leihweise erhalten. Nicht so Pierre-Emerick Aubemeyang, Januar-Posterboy 2018. Der Torjäger und Publikumsliebling trötzelte sich ebenfalls noch im Winter-Transferfenster weg von Dortmund. Dafür wartete er jedoch bis zum 31. Januar, da fiel es den Fans nicht mehr schwer, bereits auf Februar umzublättern. Ein Ehrenmann.

Noch unglücklicher lief die Planung für den Kalender 2017. Dort war Henrikh Mkhitaryan gleich zweimal gross zu sehen – im Februar und November. In beiden Monaten war er aber längst nicht mehr Dortmunder: Der Armenier streikte, damit er im Sommer 2016 zu Manchester United wechseln konnte.

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