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«Und schon wurden die Frauen so hart wie die Männer kritisiert»

Die deutsche Bundestrainerin Silvia Neid wird für das WM-Aus zum Sündenbock abgestempelt. Experte Günter Netzer nimmt gegenüber Redaktion Tamedia Stellung dazu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel fachsimpelt mit Bundestrainerin Silvia Neid.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fachsimpelt mit Bundestrainerin Silvia Neid.
Keystone
Neid muss sich nach dem WM-Aus einige Kritik anhören.
Neid muss sich nach dem WM-Aus einige Kritik anhören.
Keystone
Sie wirkt demoralisiert. Doch sie will weiter machen.
Sie wirkt demoralisiert. Doch sie will weiter machen.
Keystone
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Silvia Neid muss sich herbe Kritik gefallen lassen. Die Medien und viele Experten, wie beispielsweise Potsdams Meistercoach Bernd Schröder, notabene ein Trainerkollege von Neid, werfen ihr taktische und personelle Fehler vor.

Die Vorbereitungszeit sei zudem viel zu gross gewesen. Die Spielerinnen seien während des Turniers mental platt gewesen. Zudem habe Neid Spielführerin Birgit Prinz mit der Auswechslung im Spiel gegen Nigeria regelrecht demontiert. Neid habe auch menschliche Defizite offenbart, behauptet zumindest Brigit Prinz' Vater Stefan. Sie sei eine Intrigantin und habe die älteren gegen die jüngeren Spielerinnen ausgespielt. Vater Prinz fordert sogar den Rücktritt der Bundestrainerin. Experte Günter Netzer hingegen sieht die ganze Problematik um das Scheitern der deutschen Nationalelf etwas differenzierter.

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