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Über ungültige und fehlende Stimmen

Lionel Messi wurde zum zweiten Mal nach 2009 zum Weltfussballer des Jahres geehrt. Der Argentinier nahm am Montagabend in Zürich erstmal den gemeinsamen Preis der Fifa und von «France Football» entgegen; bisher hatten beide jeweils den Besten des Jahres gesondert gekürt. Messi gewann mit Barcelona zwar die spanische Meisterschaft und die Torschützenliga der Primera Division, doch auf internationaler Ebene blieb der kleine Dribbler ohne Erfolge. Die WM wurde für ihn gar zur bitteren Enttäuschung.
Seinen Sieg verdankt Messi primär den Stimmen aller Trainer und Captains der Nationalteams. Aller Nationalteams? Nein, Argentinien zum Beispiel hatte keine Stimmen abgegeben. Trainer Sergio Batista und Captain Javier Mascherano nahmen offensichtlich nicht an der Abstimmung teil, sie fehlen auf der offiziellen Liste der Fifa. Der Weltfussball-Verband, der sich zuweilen mit der Transparenz etwas schwer tut, kommuniziert bei der Wahl des «Player of the Year» respektive eben des «Ballon d’Or», wie die Auszeichnung durch die Zusammenarbeit mit «France Football» nun heisst, offen.
Zumindest bemerkenswert ist auch das Resultat der Abstimmung zum Trainer des Jahres. José Mourinho, der Inter Mailand zum Triple geführt hatte, vereinte 35,92 Prozent der Stimmen auf sich. Weltmeistertrainer Vicente Del Bosque lag knapp dahinter mit 33,08 Prozent. Der Portugiese, nun bei Real Madrid, wurde von den Journalisten und – deutlich – von den Captains auf den ersten Platz gesetzt. Einzig die Berufskollegen haben nicht so Freude an Mourinho, sie setzten Del Bosque auf den ersten Rang.
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