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Diese EM bringt den Fussball nicht vorwärts

Das Island-Märchen in Ehren – gross beeinflussen wird diese EM den Fussball nicht. Sie ist ein Turnier der Reaktionären.

Zuerst eine Beichte: Noch nie bin ich bei einem grossen Fussballturnier so häufig vor dem TV eingeschlafen wie in diesem Juni. Polen - Deutschland? Eine Halbzeit Tiefschlaf. Portugal - Kroatien? Zur Verlängerung weckte mich meine treu sorgende Partnerin. Möglich, dass es am Alter liegt; ich aber kreide meine narkoleptischen Anfälle dem Fussball an, der an dieser EM gezeigt wird. Gesehen habe ich trotz Schlafattacken alle Mannschaften mindestens einmal. Und die verpasste Halbzeit der Portugiesen gegen die Kroaten war auf Twitter nachvollziehbar: Es wurde leidenschaftlich diskutiert, ob die Partie vielleicht den WM-Achtelfinal 2006 zwischen der Schweiz und der Ukraine als schlechtestes Spiel aller Zeiten übertroffen haben könnte.

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