Zum Hauptinhalt springen

Torflut in der Challenge League – Durchatmen bei Winterthur

Der zuletzt hart kritisierte FC Winterthur fertigte Brühl auswärts 5:0 ab. Zwischen Nyon und Vaduz fielen acht Tore.

Befreiungsschlag für seine Mannschaft: Winterthurs Trainer Boro Kuzmanovic.
Befreiungsschlag für seine Mannschaft: Winterthurs Trainer Boro Kuzmanovic.
Keystone

Dank dem fünften Sieg in Serie etablierte sich Wil (3:1 gegen Nyonnais) auf Platz 3 - mit doppelt so vielen Punkten wie das Liga-Schwergewicht Winterthur. Der erste Programmteil des 11. Spieltages verlief turbulent: In vier Spielen produzierten die Akteure 20 Treffer.

In Winterthur ist das Klima seit Wochen rau. Boro Kuzmanovic wird von einem beträchtlichen Teil der FCW-Anhänger inzwischen offen abgelehnt. Beim Letzten der Tabelle hat sich die Lage nun womöglich etwas entspannt. Die zuvor während vier Runden erfolglosen Zürcher deklassierten den chancenlosen Aufsteiger dank einer starken Vorstellung in der zweiten Hälfte 5:0.

Vaduz kehrt Spiel - Lugano stürzt ab

Für das Highlight der Runde sorgte Vaduz mit der Wende vom 1:3 zum 5:3-Sieg in Biel. Als Mehdi Challandes das 3:1 markierte (28.), wähnte sich Biel zu früh auf dem richtigen Kurs. Zehn Minuten nur benötigte Vaduz, den Fehlstart zu korrigieren, ehe in der Pause die spektakuläre Trendwende der Liechtensteiner erfolgte. Moreno Merenda avancierte mit zwei wunderbaren Volleyschüssen zur entscheidenden Figur. Ihm war die desorientierte Abwehr der Gastgeber regelrecht ausgeliefert.

Lugano sackt immer weiter ab. Die an sich ambitionierten Tessiner bezogen in Genf gegen Etoile Carouge eine 0:3-Niederlage. Nichts passte zusammen. Massimo Bonanni beschwerte sich so lange, bis er Rot sah. Und Da Silva und Baldo setzten gleich zwei Bälle an die Torumrandung.

(si)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch