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Tore, Tore und nochmals Tore

Vor Wochenfrist ein 7:0 gegen Lugano, am Sonntag ein höchst unterhaltsamer 5:4-Erfolg gegen ein gut mitspielendes Vaduz: YB sorgt im April 2016 für viel Spektakel.

Guillaume Hoarau erzielte seine Saisontore Nummer 11, 12 und 13.
Guillaume Hoarau erzielte seine Saisontore Nummer 11, 12 und 13.
Lukas Lehmann, Keystone

Die Young Boys schreiben in diesen Tagen vor heimischer Kulisse fleissig Geschichte. Vor neun Tagen feierten sie gegen Lugano den höchsten Sieg seit dem Einzug ins Stade de Suisse im Juli 2005. Als Vaduz zu Gast war, kams zur torreichsten Super-League-Partie im multifunktionalen Stadion. 9 Tore fielen während den 94 Spielminuten, und es hätten gut und gerne noch ein halbes Dutzend mehr sein können. 26 Torschüsse hatte YB-Coach Adi Hütter allein für seine Mannschaft gezählt, was weit über dem normalen statistischen Wert für einen Fussballmatch auf Profistufe liegt. Doch was entsprach in diesem Match schon der Norm? Ganz bestimmt nicht, dass der FC Vaduz in einem Auswärtsspiel vier Tore erzielt und trotzdem ohne Punkte heimreisen muss. Und auch nicht, dass Simone Grippo dank eines perfekt ausgeführten Fallrückziehers zu einem ernsthaften Kandidaten für das Tor des Jahres aufrückt. Das Toreschiessen gehört nun wahrhaftig nicht zu den Kernkompetenzen des gross gewachsenen Verteidigers.

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