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Top-Clubs gegen neue Barrage-Spiele

Die Vertreter der 20 Clubs der Swiss Football League lehnen die Wiedereinführung von Auf- und Abstiegsspielen ab. Die Abstimmung endet mit 10:10 Stimmen.

Jubel auch ohne Barrage: FCZ-Spieler heben Masseur und Materialwart Hermann Burgermeister, der in Rente geht, nach geschafftem Aufstieg in die Super League hoch. (3. Juni 2017)
Jubel auch ohne Barrage: FCZ-Spieler heben Masseur und Materialwart Hermann Burgermeister, der in Rente geht, nach geschafftem Aufstieg in die Super League hoch. (3. Juni 2017)
Ennio Leanza, Keystone

Die 20 Clubs der Swiss Football League halten am bestehenden Modus fest. Sie sprechen sich gegen eine Neuauflage von Barrage-Spielen aus. Das teilt die Swiss Football League mit.

Es sei schon länger bekannt gewesen, dass die Swiss Football League (SFL) und die Clubs der Raiffeisen Super League (RSL) und der Brack.ch Challenge League (BCL) an den beiden Zehnerligen festhalten würden. Offen blieb bis zur heutigen Generalversammlung aber, ob die Barrage (Auf-/Abstiegsspiele zwischen dem zweitletzten der Super League und dem Tabellen-Zweiten der Challenge League) wieder eingeführt werden soll.

Vier neue Vorstandsmitglieder

Die Klubvertreter bestätigten den bisherigen SFL-Präsidenten Heinrich Schifferle einstimmig für ein weiteres Jahr im Amt. Ein Quartett schaffte neu den Sprung ins neunköpfige Komitee: Bernhard Burgener (Basel), Wanja Greuel (Young Boys), Philipp Studhalter (Luzern) und Constantin Georges (Servette). Die vier wurden Stefan Hernandez (St. Gallen), Manuel Huber (Grasshoppers) und Ruth Ospelt (Vaduz) vorgezogen und ersetzen neben dem schon im Sommer zurückgetretenen Dölf Früh auch Finanzchef Roger Bigger, Jean-Claude Donzé und Bernhard Heusler, die nicht mehr zur Wiederwahl angetreten sind.

Im Rahmen der Generalversammlung stimmten die Klubvertreter zudem der Änderung der Transferperioden zu. Ab der kommenden Saison dürfen nach der Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. August sowie am 15. Februar keine Spieler mehr transferiert werden. Von der Neuregelung ausgenommen sind nationale Transfers von lokal ausgebildeten Spielern unter 21 Jahren. In der Challenge League dürfen neu nur noch drei statt wie bisher vier ausländische Spieler eingesetzt werden.

SDA/rub

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