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Thun-Präsident in arger Bedrängnis

Die Stadioninvestoren wollen dem Fussballclub nur noch dann unter die Arme greifen,
wenn Präsident Markus Lüthi zurücktritt. Dieser hat im Moment nicht vor, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

Das Versprechen von Lüthi: «Wegen mir wird der Club nicht grounden.»
Das Versprechen von Lüthi: «Wegen mir wird der Club nicht grounden.»
Peter Schneider, Keystone

Wenn ein Konflikt schon länger schwelt, braucht es oft nicht viel, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Im vorliegenden Beispiel war es ein ganzseitiges Interview, welches Thun-Präsident
Markus Lüthi letzte Woche dem «Thuner Tagblatt» gewährte. Der Präsident malte kräftig schwarz, was die Zukunft des Clubs betrifft: «Wir stehen vor dem Lichterlöschen. Es ist enorm frustrierend, wenn man warnend in die Wüste ruft und fast keiner reagiert.» Der Hilferuf verbunden mit der Klage, der Fussballverein müsse eine viel zu hohe Stadionmiete bezahlen, irritierte Behörden- und Investorenvertreter, welche kurz zuvor einer frühmorgendlichen 
Krisensitzung beigewohnt hatten. Am heftigsten reagierte Ferdinand Locher, CEO der Arco Real Estate. Im «Blick»
 feuerte er eine Breitseite gegen seinen Intimfeind Lüthi ab und verlangte dessen Rücktritt. Dieser bemüht sich nach Kräften, die Wogen zu glätten und nicht noch mehr Öl ins Feuer zu schütten.

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