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Stück für Stück demontiert

Milan Vilotic kam als grosser Hoffnungsträger zu YB. Verletzungen und ein Trainer, der ihn fallen liess, machten ihn zu einem sehr teuren Missverständnis.

Milan Vilotic (Mitte) im Duell mit Gladbachs Raffael – im Champions-League-Playoff-Hinspiel in Bern bestritt der Verteidiger sein letztes Spiel für YB.
Milan Vilotic (Mitte) im Duell mit Gladbachs Raffael – im Champions-League-Playoff-Hinspiel in Bern bestritt der Verteidiger sein letztes Spiel für YB.
Manuel Lopez, Keystone

Die jähe Versetzung in die U21-Auswahl, die hartnäckigen Schmerzen in der ­Patellasehne, die täglichen Termine bei den Physiotherapeuten, die Ungewissheit darüber, wie es weitergeht: Milan Vilotic hätte so einiges zu erzählen. Doch er mag nicht gross reden. Zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Das Schweigen ist Mittel zum Selbstschutz. Schliesslich ist Vilotic immer noch Angestellter des BSC Young Boys, der ihm monatlich mehrere 10?000 Franken an Lohn überweist. ­Kritische Worte über die Kaltstellung und deren Folgen könnten das Verhältnis zum Arbeitgeber trüben. Das will der Verteidiger unbedingt vermeiden, zumal er einen guten Draht hat zu ­Christoph Spycher. Der neue Sportchef habe sich immer korrekt verhalten und sei ein verlässlicher Ansprechpartner, sagt Vilotic.

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