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Studium bei GC, Bringschuld bei YB

Ilja Kaenzig tritt als neuer Chef von YB morgen offiziell sein Amt an: Mit dem Spiel gegen den FCZ.

Am Sonntag geht es für Ilja Kaenzig los: Er kehrt zurück in ein Geschäft, das ihn früh fasziniert und nie mehr losgelassen hat.
Am Sonntag geht es für Ilja Kaenzig los: Er kehrt zurück in ein Geschäft, das ihn früh fasziniert und nie mehr losgelassen hat.
Keystone

Ilja Kaenzig ahnte, wie turbulent jener Tag werden sollte, an dem der Verwaltungsrat der Young Boys mitteilte, die Zeit von YB-Boss Stefan Niedermaier sei abgelaufen. Und vollmundig eine neue Ära verkündete mit der Ambition, den Titel zu gewinnen, international erfolgreich zu sein und sich an grossen Namen zu orientieren. Die mediale Quittung kam prompt: Die Stilnoten waren miserabel. Von der Kritik ausgenommen war Kaenzig, Niedermaiers Nachfolger. Der smarte Manager blieb im Sturm der Entrüstung ruhig und bilanzierte wenig später: 180 SMS und E-Mails seien bei ihm eingegangen, alles Glückwünsche von Fussballtrainern und -funktionären, aus der Welt also, in der er zu Hause ist. «Schön zu wissen, dass ich nicht in Vergessenheit geraten bin.»

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