Zum Hauptinhalt springen

Streit um Neymar

Brasilien will mit seinem Superstar die Copa América und das olympische Fussballturnier bestreiten. Das sorgt für Ärger in Barcelona.

Brasilien will ihn, doch Barça will ihn nicht zweimal freigeben: Neymar steckt in der Klemme.
Brasilien will ihn, doch Barça will ihn nicht zweimal freigeben: Neymar steckt in der Klemme.
Keystone

Geht es nach dem brasilianischen Fussballverband, soll Starstürmer Neymar sowohl bei der Copa América als auch bei den Olympischen Spielen dabei sein. Sein Klub, der FC Barcelona, sieht das anders. Die Katalanen wollen ihren torgefährlichen Angreifer, der 21 Tore in 27 Ligaspielen erzielte, nur für ein internationales Turnier freigeben.

Dies ist überhaupt nicht nach dem Geschmack der Brasilianer: «Wir werden alles dafür tun, sowohl bei der Copa América als auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio auf Neymar zählen zu können», heisst es in einer Mitteilung des Verbandes. Neymar habe bereits öffentlich erklärt, dass er bei beiden Wettbewerben spielen wolle. Die Copa America findet vom 3. bis 26. Juni in den USA statt, die Olympischen Spiele in Neymars Heimatland dauern vom 5. bis 21. August.

Nach den Regeln der Fifa müsste der FC Barcelona den Stürmer für die Copa América freigeben, nicht aber für die Olympischen Spiele. Dort wäre Neymar mit seinen 24 Jahren einer von maximal drei zulässigen Spielern über 23. Brasilianischen Medienberichten zufolge wäre für den Fussballverband die Teilnahme in Rio wichtiger, wo Brasilien auf sein erstes Olympiagold im Fussball hofft.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch