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Strafanzeige gegen Bernasconi

Der streitbare Bulat Tschagajew gibt nicht auf und reicht Strafanzeige gegen die früheren Xamax-Besitzer ein.

Gegen ihn wird nun ermittelt: Sylvio Bernasconi.
Gegen ihn wird nun ermittelt: Sylvio Bernasconi.
Keystone

Der Fall Xamax geht in die nächste Runde. Laut einer TSR-Meldung hatte der Neuenburger Mehrheitsaktionär Bulat Tschagajew am 10. Januar gegen seinen Vorgänger Sylvio Bernasconi und drei weitere Personen Strafanzeige wegen «unlauterer Geschäftsführung» eingereicht.

Der Tschetschene wirft Bernasconi vor, zwischen 2006 und 2011 mit anderen Investoren 13 Transfers über einen Pool finanziert zu haben. Dabei sollen die Transfererlöse vollumfänglich in die eigene Kasse geflossen sein. Detailliert wird der Fall des nigerianischen Stürmers Ideye Brown geschildert, der im Januar 2010 für rund 6,5 Millionen Franken nach Sochaux gewechselt hatte; rund 250'000 Franken davon sollen auf ein Konto einer Offshore-Gesellschaft in Hongkong überwiesen worden sein.

Die Neuenburger Staatsanwaltschaft bestätigte die Anzeige. Sie hat eine polizeiliche Untersuchung eingeleitet. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League hatte am vergangenen Mittwoch Xamax die Lizenz für die Super League entzogen, weil Tschagajew seinen finanziellen Pflichten nicht nachgekommen ist. Gläubiger fordern vom Neuenburger Traditionsverein mehr als 7 Millionen Franken.

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