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Steinbrück ziehts in den Fussball

Der ehemalige deutsche Finanzminister, der sich in der Schweiz mit seiner forschen Art wenig Freunde machte, kandidiert für den Aufsichtsrat von Borussia Dortmund.

Cowboy und Indianer: Steinbrück mit dem Schweizer Finanzminister Merz.
Cowboy und Indianer: Steinbrück mit dem Schweizer Finanzminister Merz.
Keystone

Peer Steinbrück stellt sich bei der Aktionärsversammlung im November zur Wahl ins Kontrollgremium des Bundesliga-Zweiten. «Tore schiessen müssen die Jungs von Jürgen Klopp schon selbst, aber ich möchte gern daran mitwirken, dass sich die Perspektiven beim BVB weiter positiv entwickeln», sagte der SPD-Politiker.

Neben Steinbrück möchte auch Friedrich Merz, früher Vorsitzender der CDU-Bundestagfraktion, in den Aufsichtsrat der Borussen. «Ich freue mich sehr über die Bereitschaft von Peer Steinbrück und Friedrich Merz, für den Aufsichtsrat zu kandidieren, weil sie zu den profiliertesten Finanzexperten Deutschlands gehören und für den BVB einen grossen Zugewinn an Kompetenz bedeuten», erklärte Borussias Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Steinbrück geniesst in der Schweiz zweifelhaften Ruhm, da er im Frühling des vergangenen Jahres mit scharfen Attacken gegen das helvetische Bankgeheimnis in Erscheinung trat. «Man muss die Kavallerie nicht immer ausreiten lassen. Die Indianer müssen nur wissen, dass es die Kavallerie gibt», sagte er damals.

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