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Steht da nicht einer zu viel auf dem Platz?

Zählen ist im Fussball oft Glückssache, wie das Freundschaftsspiel Dynamo Dresden gegen Borussia Dortmund beweist.

In Deutschland bezeichnet man eine Fussball-Mannschaft gelegentlich auch als «Elf». Natürlich, weil in jedem Team unter normalen Umständen je elf Spieler auf dem Platz stehen.

Nun, beim Test zwischen Dynamo Dresden und Bundesligist Borussia Dortmund (1:2) spielten die Gastgeber aus der ehemaligen DDR für drei Minuten zu zwölft, ehe der Irrtum doch aufgedeckt wurde. Während Fachexperten wie Trainer, Spieler, aber auch Schiedsrichter den Irrtum sehr spät bemerkten, drückte eine aufmerksame Zuschauerin im Stadion mit ihrem Handy sofort ab und schickte den Schnappschuss an die «Bild»-Zeitung.

Nach dem Test erklärte Dresdens Trainer Matthias Maucksch leicht amüsiert den Fauxpas. In der 59. Minute habe es einen fünffachen Spielerwechsel gegeben. Aber einer habe nicht gemerkt, dass er raus müsse. Darum habe man für drei Minuten mit einem Mann mehr gespielt. Schliesslich hat es dann doch der Schiedsrichter bemerkt. Referee Felix Zwayer: «Ich habe mich gewundert, wieso der Platz plötzlich so voll war.» Dann habe er durchgezählt und seinen Assistenten gebeten, das auch zu tun. Als beide Unparteiischen auf zwölf Dresdner kamen, hätten sie sehr gestaunt, aber einen Fussballer sofort gebeten, das Spielfeld zu verlassen – was dieser auch grinsend tat.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und schliesslich war alles halb so schlimm: Die Affiche war ja nur ein Freundschaftsspiel.

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