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Spätes Tor als Zürcher Lohn

Der FC Zürich ist dank dem 2:2 gegen Basel erst das zweite Team, das dem Leader in dieser Saison Punkte abnimmt. Der Ausgleich fällt erst in letzter Sekunde.

Kein Sieger im Letzigrund: Basels Michael Lang (l.) und der Zürcher Mario Gavranovic kämpfen um den Ball. (4. Oktober 2015)
Kein Sieger im Letzigrund: Basels Michael Lang (l.) und der Zürcher Mario Gavranovic kämpfen um den Ball. (4. Oktober 2015)
Valeriano Di Domenico, Keystone
Franck Etoundi setzt sich im Kopfball-Duell gegen FCB-Routinier Walter Samuel durch.
Franck Etoundi setzt sich im Kopfball-Duell gegen FCB-Routinier Walter Samuel durch.
Valeriano Di Domenico, Keystone
Aber die Platzherren können reagieren: Armando Sadiku erzielt in der Nachspielzeit den doch verdienten Ausgleich zum 2:2. Es ist schon sein viertes Saisongoal.
Aber die Platzherren können reagieren: Armando Sadiku erzielt in der Nachspielzeit den doch verdienten Ausgleich zum 2:2. Es ist schon sein viertes Saisongoal.
Valeriano Di Domenico, Keystone
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Zu den Pluspunkten für das Team des neuen Zürcher Trainers Sami Hyypiä gehört auch die Tatsache, dass es eine seit August 2013 andauernde Serie von sechs Niederlage in den Spielen gegen den FC Basel beenden konnte. Dennoch ist die Situation der Tabelle bizarr: Die beiden Clubs, die sich in den letzten zwölf Jahren alle Meistertitel teilten (Basel neunmal, Zürich dreimal) liegen derzeit durch 20 Punkte getrennt an der Spitze respektive in der Gruppe am Tabellenende.

Der FC Zürich hätte es in der Hand gehabt, nach drei Remis und zwei Niederlagen erstmals in dieser Saison vor dem eigenen Publikum zu gewinnen. Auch in der ersten Halbzeit, in der Basel passiv war und pomadig wirkte, hätten die Zürcher mehr herausholen müssen als nur die 1:0-Führung durch Mario Gavranovic, der den Ball in der 35. Minute nach einem von Oliver Buff mit dem Kopf verlängerten Corner nur noch einzuschieben brauchte.

Joker-Tore nach der Pause

Ohne den Aufwand in der zweiten Halbzeit enorm zu erhöhen, glückte Basel gegen Schluss in bekannter Manier mit Treffern von Marc Janko und dem eingewechselten Jungstar Albian Ajeti die Wende. Das 2:2 von Joker Armando Sadiku wenige Sekunden vor dem Ende – er verwertete in der Mitte aus kurzer Distanz ein schönes Zuspiel von Bua – war im Grunde nur ein ungenügender Lohn für die Anstrengungen, welche die Zürcher gegen den Leader unternommen hatten.

Aber ein Punkt ist immer noch besser als gar keiner. Und mit dem späten Treffer Sadikus vermiesten die Zürcher die Rückkehr ihres ehemaligen Trainers Urs Fischer in den Letzigrund. Zwar schrumpft der Vorsprung von Tabellenführer FCB auf die siegreichen und erstarkten Young Boys um zwei Zähler – er beträgt aber immer noch satte sieben Punkte.

Zürich - Basel 2:2 (1:0) 10'467 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 35. Gavranovic (Buff) 1:0. 52. Janko (Bjarnason) 1:1. 84. Albian Ajeti (Gashi) 1:2. 93. Sadiku (Bua) 2:2. Zürich: Brecher; Brunner, Nef, Kecojevic (30. Djimsiti), Philippe Koch; Bua, Cabral, Yapi, Buff; Gavranovic (78. Sadiku); Etoundi. Basel: Vaclik; Degen, Suchy, Samuel, Lang; Kuzmanovic, Zuffi (74. Elneny); Embolo, Gashi (86. Callà), Bjarnason; Janko (79. Albian Ajeti). Bemerkungen: Zürich ohne Sarr, Schönbächler, Kleiber (alle verletzt) und Chermiti (nicht im Aufgebot). Basel ohne Xhaka (gesperrt), Traoré, Delgado, Safari, Hoegh, Aliji, Boëtius (alle verletzt) und Ivanov (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 49. Lang (Foul), 80. Kuzmanovic (Foul), 94. Samuel (Foul).

si/fal

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