Zum Hauptinhalt springen

«So lange sperren, bis das Opfer gesund ist»

Fussballprofis gefährden mit zum Teil brutalen Fouls die Gesundheit ihrer Berufskollegen. Was der Schiedsrichterchef und Direktbeteiligte zu den jüngsten Vorfällen sagen.

Erste Hilfe für GC-Goalie Roman Bürki.
Erste Hilfe für GC-Goalie Roman Bürki.
Keystone
Sanitäter legen dem verletzten GC-Keeper Roman Bürki eine Sauerstoffmaske um.
Sanitäter legen dem verletzten GC-Keeper Roman Bürki eine Sauerstoffmaske um.
Keystone
Raimondo Ponte beschwört im Basler Regen seine Spieler. Trotz einer guten Leistung setzte es im Spiel gegen den Meister eine knappe 0:1-Niederlage für die Walliser ab.
Raimondo Ponte beschwört im Basler Regen seine Spieler. Trotz einer guten Leistung setzte es im Spiel gegen den Meister eine knappe 0:1-Niederlage für die Walliser ab.
Keystone
1 / 12

In der vorletzten Runde beendete Basels Taulant Xhaka mit einer rüden Attacke die Rückrunde für YB-Stürmer Alexander Gerndt, der sich am rechten Knöchel eine Knöchelabsplitterung, einen Riss des Innenbandes sowie des Syndesmosebandes zuzog. «Das war eine Attacke mit Ansage», sagte YB-Sportchef Fredy Bickel ziemlich erbost gegenüber Redaktion Tamedia. Der gleiche Xhaka, Bruder von Gladbachs Mittelfeldspieler Granit Xhaka, wurde auch an diesem Wochenende auffällig. Er stieg mit gestrecktem Bein gegen Sions Spieler Michael Perrier ein und fügte diesem an der Stirn eine klaffende Platzwunde zu, die genäht werden musste. Xhaka kam bei den Schiedsrichtern allerdings zweimal relativ glimpflich davon, erhielt für die beiden rotwürdigen Fouls nur Gelb, wobei die letzte Verwarnung für den Basler allerdings Konsequenzen hat. Er ist im Spitzenkampf vom kommenden Sonntag in Zürich gegen GC gesperrt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.