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«Skandalös», «dubios» und «ungerecht»

Während in der Schweiz der Penalty als Geschenk angenommen wird, zeigen sich die britischen Medien frustriert über den Schiedsrichter-Entscheid.

Die Schweiz befindet sich nach dem Hinspiel der WM-Playoffs auf gutem Weg zur siebten Endrunden-Teilnahme seit 2004. Sie gewann in Belfast gegen Nordirland 1:0. Der Weg zum Tor in der 56. Minute aber ist nicht unumstritten. Der Schiedsrichter pfiff einen Penalty und Ricardo Rodriguez schoss die Schweiz in Führung.

Dementsprechend unterschiedlich wird das Barrage-Hinspiel auch in den Medien kommentiert. In der Schweiz ist von einem Geschenk die Rede, die Weltmeisterschaft in Russland sei nun Pflicht und alles andere eine Enttäuschung. In der britischen Presse hingegen wird der fragwürdige Entscheid des Schiedsrichters als «dubios» und «skandalös» beschreiben. Dennoch könnten die Nordiren das Spiel in Basel noch wenden.

Was für eine Erlösung für die Schweiz, was für ein Spiel für Ricardo Rodriguez: Der junge Aussenverteidiger erzielt das goldene Tor im Hinspiel der WM-Barrage in Belfast gegen Nordirland und wirft vor lauter Freude sein Trikot in die Fankurve.
Was für eine Erlösung für die Schweiz, was für ein Spiel für Ricardo Rodriguez: Der junge Aussenverteidiger erzielt das goldene Tor im Hinspiel der WM-Barrage in Belfast gegen Nordirland und wirft vor lauter Freude sein Trikot in die Fankurve.
AP
Von Nationaltrainer Vladimir Petkovic erhält Rodriguez nach dem Spiel die verdienten Glückwünsche für seinen Treffer. Der Coach ist nun nahe am Ziel: die Schweiz an die WM nach Russland zu führen.
Von Nationaltrainer Vladimir Petkovic erhält Rodriguez nach dem Spiel die verdienten Glückwünsche für seinen Treffer. Der Coach ist nun nahe am Ziel: die Schweiz an die WM nach Russland zu führen.
AP
Eine einmalige Stimmung herrscht im Nationalstadion, mit 18'500 Zuschauern restlos ausverkauft. Die Green & White Army, wie sich die Fans des nordirischen Teams selbst bezeichnen, feiert den Auftritt auf der grossen Barrage-Bühne gegen die Schweiz.
Eine einmalige Stimmung herrscht im Nationalstadion, mit 18'500 Zuschauern restlos ausverkauft. Die Green & White Army, wie sich die Fans des nordirischen Teams selbst bezeichnen, feiert den Auftritt auf der grossen Barrage-Bühne gegen die Schweiz.
Reuters
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SI/roy

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