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Shaqiri: «Unglaublich»

Das grosse Glück der Schweizer: Was Doppeltorschütze Drmic, Spielmacher Shaqiri und Trainer Petkovic zur grossen Wende sagen.

Switzerland's Josip Drmic (R) scores a goal against Slovenia's goalkeeper Samir Handanovic (L) during their Euro 2016 group E qualification soccer match at the St. Jakob Park stadium in Basel, Switzerland September 5, 2015.  REUTERS/Ruben Sprich
Switzerland's Josip Drmic (R) scores a goal against Slovenia's goalkeeper Samir Handanovic (L) during their Euro 2016 group E qualification soccer match at the St. Jakob Park stadium in Basel, Switzerland September 5, 2015. REUTERS/Ruben Sprich
Reuters
Zwei Tore, die Gold wert sind: Drmic brachte das Stadion zum Beben.
Zwei Tore, die Gold wert sind: Drmic brachte das Stadion zum Beben.
Reuters
Kein volles Haus, aber viel Support: Rund 26'000 Fans sind nach Basel gekommen, um das Schweizer Nationalteam zu sehen.
Kein volles Haus, aber viel Support: Rund 26'000 Fans sind nach Basel gekommen, um das Schweizer Nationalteam zu sehen.
Keystone
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Über ihm jubelte das Publikum auf den Rängen des St.-Jakob-Parks. Und Josip Drmic? Er strahlte. Der Stürmer war eingewechselt worden, als für die Schweiz schon alles vorbei schien. Und er sorgte dann im Zusammenspiel mit Valentin Stocker und zwei Treffern für die grosse Wende vom 0:2 zum 3:2.

«Niemand hat mehr an uns geglaubt», sagte Drmic und meinte damit das Publikum, «doch alle Spieler haben es getan, und deshalb haben wir es auch geschafft.» Es sei immer schwer für einen Stürmer, eingewechselt zu werden und grosse Erwartungen zu erfüllen. Vielleicht ist es gerade auch schwer für einen mit seiner Vergangenheit.

Die letzte Saison war er in Leverkusen nur Ergänzungsspieler gewesen. Nach seinem 10-Millionen-Euro-Wechsel ist ihm nun der Start mit Mönchengladbach missraten. Dieser Match gegen Slowenien aber hielt nur Gutes für ihn bereit. «Heute ist es mir mit der Unterstützung der Mannschaft gelungen, Entscheidendes zu leisten», so Drmic. Der Wille und der Glaube an den Sieg hätten sie zurückgeführt in diesen Match, urteilte der 23-Jährige.

Xherdan Shaqiri lobte die «grossartige Mannschaftsleistung». Die Spieler hätten sich auf dem Rasen gegenseitig angetrieben. Dass die Schweiz den Match noch gewann war für ihn «unglaublich». Trainer Vladimir Petkovic kritisierte sein Team für die Leistung bis zur 80. Minute. Die Reaktion seiner Spieler sei spät gekommen, «wir hätten früher reagieren müssen». Wie die Mannschaft in der ersten Halbzeit ausgezeichnete Chancen vergab und dann mit «individuellen Fehlern» die Gegentore zuliess, das hatte ihm gar nicht gefallen. Das Ende dafür dann umso mehr. Die grosse Wende, sie war für Petkovic auch so etwas wie eine Entschädigung. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Schweiz in Slowenien dominiert, kein Glück gehabt und 0:1 verloren. Das mit dem Glück, das war dieses Mal anders.

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