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Servette trennt sich von Trainer Alves

Nach acht Runden in der Super League sind bereits drei Trainer nicht mehr im Amt: Kurz nach dem Rücktritt von Sions Sébastien Fournier muss bei Servette João Alves die Koffer packen.

Hat nichts mehr zu sagen: Joao Alves ist bei Servette ab sofort freigestellt.
Hat nichts mehr zu sagen: Joao Alves ist bei Servette ab sofort freigestellt.

Die Absetzung von João Alves als Servette-Trainer erstaunt nicht. Die Genfer legten mit nur zwei Punkten aus acht Partien einen veritablen Fehlstart in die Saison hin. Zudem verpassten sie mit dem Scheitern in der dritten Qualifikationsrunde gegen Rosenborg Trondheim die Gruppenphase der Europa League. Auch die Dienste von Alves' Sohn Carlos, der als Assistent fungierte, sind nicht mehr erwünscht.

Für Alves ist es die zweite Entlassung bei Servette, nachdem er schon Ende November 2011 hatte gehen müssen. Damals war diese Massnahme allerdings in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Chemie mit dem damaligen Sportchef Costinho sowie dem Ex-Präsidenten Majid Pishyar nicht stimmte. Zuvor hatte der 59-jährige Portugiese, der im Oktober 2009 anstelle von William Niederhauser verpflichtet worden war, die Genfer von der Challenge in die Super League geführt. In der höchsten Spielklasse lag der Traditionsverein zum Zeitpunkt der Freistellung auf dem 7. Platz, mit nur vier Punkten Rückstand auf das viertklassierte YB.

Hugh Quennec, der Nachfolger von Pishyar, der Servette beinahe in den Konkurs geführt hatte, holte Alves im April als Ersatz für Carlos Pereira zurück. Dies hatte auch finanzielle Gründe, war doch der Iberer einer der Gläubiger des Klubs. Dies zahlte sich doppelt aus, denn Alves coachte die Genfer mit vier Siegen und einem Unentschieden in den letzten fünf Partien als Vierter in den Europacup.

Als erster Club hatte in dieser Saison der FC Luzern den Trainer gewechselt. Für Murat Yakin kam Ryszard Komornicki. In Sitten warf Sébastien Fournier den Bettel hin, seine Nachfolge trat Michel Decastel an.

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