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Sepp Blatter und sein Aber

Der Fifa-Präsident zeigt ein bisschen Verständnis für die Proteste in Brasilien. Und drückt daneben kompromisslos seine Interessen durch.

Aufruhr: Tausende Brasilianer demonstrieren unter anderem wegen der hohen Kosten der anstehenden Fussball-WM 2014.
Aufruhr: Tausende Brasilianer demonstrieren unter anderem wegen der hohen Kosten der anstehenden Fussball-WM 2014.
Keystone
Grösstenteils verliefen die bisherigen Protestaktionen friedlich.
Grösstenteils verliefen die bisherigen Protestaktionen friedlich.
Keystone
Brasilien-Coach Felipe Scolari hofft einfach, dass die Proteste friedlich verlaufen.
Brasilien-Coach Felipe Scolari hofft einfach, dass die Proteste friedlich verlaufen.
Keystone
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Sie haben genug, und die Lust an der Demonstration entdeckt, die Brasilianer. Dass ihnen momentan erhöhte Aufmerksamkeit zuteilwird, ist ihnen bewusst. Etwa 200'000 Menschen protestierten im ganzen Land, allein 50'000 waren es auf dem Praça da Sé, dem Platz vor der berühmten Kathedrale von São Paulo. Sie wehren sich gegen Korruption und Misswirtschaft, gegen soziale Ungleichheit und höhere Steuern, gegen erhöhte Fahrpreise im öffentlichen Verkehr und die schlechte Infrastruktur, gegen Repression und Polizeigewalt. Erste Proteste Ende der vergangenen Woche hatten die Beamten noch mit Tränengas und Gummischrot brutal beendet. Diesmal hielten sie sich grösstenteils zurück.

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