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«Seitdem der Name Guardiola rumspukt, drehen alle durch»

Die Verpflichtung des spanischen Startrainers Pep Guardiola sorgt für einige Aufregung und mitunter gereizte Stimmung beim FC Bayern.

Der Spanier Pep Guardiola ist ab dem 1. Juli neuer Trainer der Bayern.
Der Spanier Pep Guardiola ist ab dem 1. Juli neuer Trainer der Bayern.
Keystone
Mit Barcelona gewann der weitsichtige Guardiola in vier Jahren 14 Titel, davon zweimal die Champions League.
Mit Barcelona gewann der weitsichtige Guardiola in vier Jahren 14 Titel, davon zweimal die Champions League.
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Hoeness unterhält sich mit Trainer Jupp Heynckes, der Ende Saison die Bayern verlässt.
Hoeness unterhält sich mit Trainer Jupp Heynckes, der Ende Saison die Bayern verlässt.
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Obwohl er noch in New York wohnt und über 6000 Kilometer von München entfernt lebt, ist Pep Guardiola in Deutschland bereits omnipräsent. Es dreht sich fast alles nur um den spanischen Startrainer, der die Bayern ab dem 1. Juli trainieren wird. Der Hype um Guardiola nervt offenbar nicht nur Bayerns Präsident Uli Hoeness, sondern auch die Spieler und Trainer Jupp Heynckes.

«Seitdem der Name Guardiola in München rumspukt, drehen alle durch. Wir haben ihn, aber jetzt spielen wir erst mal wieder Fussball bis Ende Mai», sagte Hoeness in der TV-Sendung «Liga total». Allerdings war beim ersten Rückrundenspiel von den Bayern nicht viel zu sehen. Der Leader hatte im eigenen Stadion gegen Schlusslicht Greuther Fürth grosse Probleme und kam zu einem alles andere als souveränen 2:0-Sieg. Bayerns Trainer Jupp Heynckes sagte in der ARD, dass es womöglich einen besseren Zeitpunkt für die Bekanntgabe der Guardiola-Verpflichtung gegeben hätte. «Vielleicht wäre es glücklicher gewesen, wenn man es vor dem Urlaub gemacht hätte.»

«Ich finde das nicht sehr respektvoll Heynckes gegenüber»

Auch die Bayern-Stars äussern sich in den Medien ziemlich gereizt. «Wir haben mit Jupp Heynckes bisher eine super Saison gespielt und werden mit ihm weiter eine super Saison spielen. Der Name Pep Guardiola hat hier bis zum 1. Juli um 0.01 Uhr nichts zu suchen», sagt Nationalspieler Thomas Müller. «Wir haben noch schöne Ziele, und die müssen wir erst mal erreichen. Und erst dann fängt eine neue Zeit an. Es ist klar, alle reden darüber, aber wir sollten nicht zu viel darüber reden. Ich finde das nicht sehr respektvoll dem jetzigen Trainer gegenüber», wird der Holländer Arjen Robben zitiert.

Der Franzose Franck Ribéry legt nach: «Wir sind alle zufrieden, dass Guardiola zu uns kommt. Aber wir müssen uns jetzt nur auf die Rückrunde konzentrieren. Wir haben noch vier Monate mit Jupp Heynckes. Wir müssen alle zusammen auch für ihn spielen. Es ist wichtig, ihm zum Abschied diese Meisterschaft zu schenken. Er hat ein grosses Herz. Deswegen bin ich auch ein bisschen traurig, wenn er geht.»

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