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Schweizer Klubs ohne Erfolg im Uefa-Cup

Schlechte Bilanz der Schweizer Klubs in den Hinspielen der 1. Hauptrunde im Uefa-Cup. YB spielte gegen Brügge nur unentschieden, der FCZ und Bellinzona verloren.

Der FCZ war in Mailand beim 1:3 chancenlos. Bellinzona unterlag Galatasaray in Basel trotz zweimaliger Führung nach einem Gegentor in letzter Sekunde 3:4. YB vermied mit dem 2:2 von Doumbia in der 88. Minute wenigstens eine weitere bittere Heimniederlage.

In der Serie A hat die AC Milan einen kapitalen Fehlstart ohne einen einzigen Punktgewinn hinter sich. Gegen den limitierten FCZ reichten dem kriselnden Giganten ein mässiger Auftritt und ein paar wenige Highlights problemlos zum ersten Saisonsieg. Das Rückspiel im Letzigrund wird für den Champions-League-Sieger der vorletzten Saison nur noch den Wert einer Pflichtübung besitzen.

Zu Unrecht Tor aberkannt

Mit der letzten Aktion der ersten Hälfte schlug Milan aus der vorübergehenden Desorientierung der Gäste, die ein zu Unrecht annulliertes Tor Stahels beklagten, Profit: Schewtschenko zwang Zürichs Keeper Leoni zu einem Abpraller, Jankulovski schoss ein zweites Mal. Den unplatzierten, aber harten Schuss des tschechischen Verteidigers lenkte ausgerechnet Stahel unglücklich am eigenen Keeper vorbei ins Tor.

Ähnlich ungünstig verlief die Vorgeschichte des entscheidenden zweiten Gegentors. Zürich bedrängte das italienische Star-Ensemble kurzzeitig. Statt zum 1:1 traf Alphonse aber nur den Pfosten. Im Gegenzug demonstrierte Pato mehr Präzision. Das brasilianische Wunderkind erhöhte mit einem herrlichen Distanzfreistoss auf 2:0, wenig später gelang dem eingewechselten Borriello gar das 3:0. Mehr als Djurics Resultatkosmetik hatte der harmlose Zweite der Super League im San Siro nicht zu bieten.

Überraschende Tessiner

Vor rund 12'000 Zuschauern forderte der krasse Aussenseiter Bellinzona dem 17-fachen türkischen Champion Galatasaray alles ab. Zweimal drängten die Tessiner die Prominenz dank Treffern von Lustrinelli (32.) und Sermeter (47.) gar in die Rücklage. Milan Baros, der ehemalige EM-Torschützenkönig, sorgte nach dem 1:2 mit einer Doublette im Alleingang für den Umschwung. Und als La Rocca der späte Ausgleich gelang, fand Lincoln in der 94. Minute eine letzte Lücke im nach Gashis roter Karte dezimierten Tessiner Abwehrverband. Gegen den abgefälschten Schuss des Brasilianers war selbst der zuvor überragende ACB-Keeper Gritti machtlos.

YB verspielte im Heimspiel gegen den FC Brügge ohne Not einen frühen 1:0-Vorteil, den Marco Schneuwly in Co-Produktion mit David Degen geschaffen hatte. Mit einem schweren «unforced error» ebnete der Berner Verteidiger Ghezal Brügges Wesley Sonck den Weg zum 1:1. 18 Minuten vor Schluss vollzog Clemente mit dem 2:1 per Kopf die temporäre Wende. Die Reaktion der Einheimischen war heftig. Kurz vor Schluss trennte eine Offside-Position Raimondi vom Ausgleich, ehe Joker Seydou Doumbia einen Abpraller zum 2:2 über die Linie schob.

si/cal

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