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Reisender ohne Blues

Wie geht es Ihnen diesen November? Freuen Sie sich auch schon auf den Mai, den Monat, in dem die Fussballer ihre Meister küren und überall gefeiert wird?

Das Laub am Boden leuchtet nicht mehr in den herbstlich schönen ­Farben, die Tage sind grau, und es ist abends immer früher dunkel, es ist November, und der November ist ein Energieräuber. So fühlen es zumindest viele. Es ist die Zeit, so stand es einmal vor vielen Jahren in einer Streiflicht-Kolumne der «Süddeutschen», da die ewig Schlechtgelaunten noch schlechtere Launen haben und auch den notorisch Gutgelaunten ihr Frohsinn manchmal abhandenkommt. Novemberblues. Jedes Jahr wieder. Und kein Monat ist weiter entfernt vom Mai, dem Wonnemonat.

Der Mai ist der Monat, in dem die Fussballer jeweils ihre Meister küren und überall gefeiert wird, nur der FCB – jener aus Basel, jener aus München diesmal kaum, trotz Hoeness’ Rückkehr –, wird dies nächstes Jahr wohl früher, schon zu fasnächtlicher Zeit tun können. Der Mai ist auch der Monat, in dem wohl am wenigsten Trainer gefeuert werden. Einige sind zu dieser Zeit bereits entlassen oder wissen, dass sie gehen müssen Ende Saison, die anderen dürfen bleiben, mit in diesem Job immer unbekannter Zukunftsdauer.

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