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Pyrofackel trifft Russlands Torhüter am Kopf

Der Goalie wurde ins Spital gebracht. Abgebrochen wurde das EM-Qualifikationsspiel zwischen Montenegro und Russland aber wegen einer anderen Szene.

Kurz nach dem Anpfiff der Partie zwischen Montenegro und Russland war der russische Goalie Igor Akinfejew von einem Feuerwerkskörper am Hinterkopf getroffen worden. Er sackte zusammen und musste auf einer Bahre vom Feld getragen werden. Akinfejew soll gemäss ersten Informationen Brandverletzungen erlitten haben. Im Spital soll er bei Bewusstsein gewesen sein.

Trotz der Schwere des Ereignisses pfiff der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin die Partie nach einem Unterbruch von 35 Minuten wieder an. Akinfejew wurde durch Juri Lodygin ersetzt. Die Gemüter sollten sich allerdings weder auf den Zuschauertribünen noch auf dem Platz beruhigen – auch nicht nach einer verlängerten Pause.

Nach einem umstrittenen Penalty-Entscheid zu Gunsten Russlands und der anschliessenden Penalty-Parade des montenegrinischen Keepers Poleksic war die Sicherheit der Akteure erneut gefährdet. Es kam zu Tumulten auf den Rängen und auch die Spieler gerieten sich in die Haare. Ref Aytekin setzte dem Schmierentheater mit dem Spielabbruch in der 67. Minute ein vorzeitiges Ende.

Auch auf dem Feld kam es zu Rudelbildungen, der Schiedsrichter brach die Partie ab. Video: Youtube

Der Skandal von Podgorica dürfte für Montenegro nicht ohne schwere Strafe bleiben. Eine Forfait-Niederlage ist sehr wahrscheinlich. Russland und Montenegro belegten in der Gruppe G vor der 5. Runde vom Freitag mit jeweils fünf Punkten die Ränge 3 und 4.

Gruppe G. Resultate: Moldawien - Schweden 0:2. Liechtenstein - Österreich 0:5. Montenegro - Russland abgebrochen.

Rangliste: 1. Österreich 13. 2. Schweden 9. 3. Russland 5. 4. Montenegro 5. 5. Liechtenstein 4. 6. Moldawien 1.

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