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Petkovic ruft an – und Behrami flüstert

Wie sie sich in der Nationalmannschaft versöhnen könnten – und was Lara Gut damit zu tun hat.

Valon Behrami und Lara Gut. Bild: Instagram.
Valon Behrami und Lara Gut. Bild: Instagram.

Valon Behrami und Lara Gut sitzen im Abendlicht auf ihrer Terrasse oberhalb von Lugano, den Monte Brè vor Augen, sie geniessen die Zweisamkeit, wie das verliebte Paare eben geniessen, da blinkt das Display von Behramis Handy.

Eine unbekannte Nummer leuchtet auf. Behrami reagiert sonst nie auf solche Anrufe, Gut sagt aber jetzt zu ihm: «Du hast doch nach diesem komischen Gespräch vor kurzem deinen Allenatore gelöscht, du warst ja so wütend. Vielleicht wäre es besser, meinst du nicht?»

Behrami zögert, er wolle nicht, sagt er, aber das Display leuchtet von neuem auf, wieder diese unbekannte Nummer, noch zögert Behrami, Gut aber insistiert: «Er könnte es ja sein, und das wäre doch eine Gelegenheit, denkst du nicht, Caro?»

«Pronto», sagt Behrami, sehr energisch, denn er denkt, wenn er es ist, muss ich unwirsch tönen. Er wiederholt, weil er keine Reaktion hört: «Pronto!»

«Valon, du? Sono Vladimir.»

«Sí!»

«Valon, grazie, grazie, kann ich mit dir sprechen?»

«Sí!» Behrami tönt weiter unwirsch, lächelt aber zu Lara Gut, legt rasch die Hand auf sein Handy, flüstert ihr zu: «Er ist es, der Allenatore.»

Behrami hat sein Handy wieder am Ohr, hört Petkovic reden. «Du, Valon, ich bin in deiner Nähe, in einem Grotto, du kennst es, ich habe Fotos gesehen, du hast hier geheiratet, und ich denke, es wäre ein guter Ort, um in Ruhe miteinander zu sprechen.»

«Perché?», fragt Behrami, sanfter.

«Weisst du, ich habe eine Idee, wir könnten darüber reden, unter vier Augen. Diese Zeitung aus Zurigo, mit den grossen Buchstaben, du kennst sie schon, die ist sehr böse mit mir, macht Kampagne gegen mich. Will ...»

«... Ich lese keine Giornali», unterbricht ihn Behrami.

«Ich auch nicht mehr,» sagt Petkovic, «aber Valon, wenn wir zusammen ein Interview geben würden, dieser Zeitung aus Zurigo, wir zusammen an einem Tavolo, vielleicht gar in diesem Grotto, das wäre …»

«… gut für dich», sagt Behrami.

«… bene, ja schon», sagt Petkovic, «aber ich denke, auch für uns beide, es geht um La Svizzera, um unser Land.»

Es bleibt längere Zeit stumm in der Leitung. Behrami flüstert mit Gut, beide nicken, er sagt dann: «Bene, Vladimir, ich komme, in venti minuti nel grotto.»

Die Journalisten aus Zurigo warten bereits im Grotto.

Schlagzeile am anderen Tag: Blick exklusiv: Petkovic/Behrami versöhnt. Dank Lara.

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