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Österreichs grosser Coup gegen Les Bleus

Zum Auftakt der WM-Qualifikationsspielen schlug Österreich in Wien Frankreich mit 3:1. Und Rumänien blamierte sich zu Hause gegen Litauen 0:3.

Bei Portugal hat der neue Trainer Carlos Queiroz ein erfolgreiches Debüt gegeben. Die Lusitaner, die ohne den verletzten Cristiano Ronaldo antraten, siegten auf Malta 4:0. Die anderen Favoriten in der Gruppe 1 patzten: Sowohl Schweden (in Albanien) als auch Dänemark (in Ungarn) mussten sich mit einem torlosen Remis und je einem Pfostenschuss begnügen.

Polen, die Mannschaft des Holländers Leo Beenhakker, hat auf dem Weg zur dritten WM-Teilnahme in Serie mit dem 1:1 im Heimspiel gegen Slowenien einen ersten Dämpfer erlitten, wogegen sich die Slowakei nach dem 2:1 gegen Nordirland und Toren seiner Söldner Martin Skrtel (Liverpool) und Marek Hamsik (Napoli) in der zweiten Halbzeit über einen gelungenen Auftakt freuen darf.

Klarer Sieg der Deutschen in Vaduz

Polens Verteidiger Michal Zwelakow verwertete in seinem 80. Länderspiel einen Foulpenalty (17.) zur 1:0-Führung, die aber Zlatko Dedic noch vor der Pause mit einem Scharfschuss egalisierte. Die Slowakei schoss alle drei Tore selbst. Als Jan Durica zehn Minuten vor Schluss ein Eigentor erzielte, musste das Team von Trainer Vladimir Weiss noch zittern.

Deutschland feierte im Fürstentum Liechtenstein bei Dauerregen einen ungefährdeten Sieg (6:0). Lukas Podolski sorgte bis zur 48. Minute für eine beruhigende 2:0-Führung. Dann, als die Kräfte des Heimteams immer mehr nachliessen, waren auch noch Simon Rolfes, Bastian Schweinsteiger, Thomas Hitzlsperger (mit einem abgefälschten Freistoss) und Heiko Westermann erfolgreich.

EM-Halbfinalist Türkei ist mit einem Pflichtsieg gestartet. Im politisch hochbrisanten Duell in Armenien siegte die Elf von Trainer Fatih Terim 2:0. Tuncay (60.) und Semih (78.) erzielten die Tore in Jerewan erst in der letzten halben Stunde.

England mühte sich in Barcelona gegen die Amateure von Andorra zunächst 45 Minuten lang vergeblich ab; dann schoss der eingewechselte Joe Cole die Truppe von Fabio Capello mit einer Doublette innerhalb von sechs Minuten (49./55.) doch noch zum erwarteten (2:0)-Pflichtsieg. Nach dem leichten Startprogramm gilt es nun am Mittwoch ernst. Dann gastiert England beim Mit-Favoriten Kroatien in Zagreb. Der EM-Viertelfinalist begann die WM- Qualifikation dank Toren von Robert Kovac, Modric und Petric mit einem 3:0-Heimsieg gegen Kasachstan.

Rumänien hatte die EM-Qualifikation vor Holland und mit 29 Punkten aus zwölf Spielen abgeschlossen. Jetzt blamierte sich der EM- Teilnehmer im Heimspiel gegen Aussenseiter Litauen. Die Rumänen verloren in Cluj 0:3. Die Litauer ihrerseits hatten schon vor zwei Jahren zu Beginn der EM-Qualifikation überrascht. Damals holten sie auswärts bei Weltmeister Italien ein 1:1.

Weltmeister Italien kam nur mit viel, viel Glück zum erwarteten Auftaktsieg auf Zypern. Antonio Di Natale schoss in der 91. Minute das 2:1. Die Zyperer spielten hart und zeitweise unfair (Italien musste in der Startviertelstunde zwei Wechsel vornehmen), doch die Italiener nahmen den Kampf nicht an und wurden deshalb phasenweise erdrückt. In der Schlussphase kam der Favorit nur dank Glück und dem überragenden Gigi Buffon um einen zweiten Gegentreffer herum - bis Doppeltorschütze Di Natale spät den Weltmeister sogar noch zum unverdienten Sieg schoss.

Giovanni Trapattoni kam mit Irland gut aus den Startblöcken. Die Insulaner, die seit 2002 bei keiner Endrunde mehr dabei waren, gewannen das Auswärtsspiel in Mainz gegen Georgien 2:1. Doyle und Whelan schossen die Tore. Die Partie fand wegen der heiklen politischen Situation in Georgien in Deutschland statt.

Pleite für die Schotten

Schottland kassierte eine überraschende 0:1-Niederlage in Mazedonien. Die "Bravehearts", die zuletzt in der EM-Qualifikation die Grossmächte Italien und Frankreich ins Zittern gebracht hatten, mussten bereits ab der 5. Minute einem Rückstand nachrennen. Zum Matchwinner für die von Srecko Katanec betreuten Mazedonier avancierte Torschütze Ilco Naumoski vom österreichischen Bundesligisten Mattersburg.

Das zweite Spiel in dieser Gruppe nahm ebenfalls einen unerwarteten Ausgang. Island konnte in Norwegen zweimal ausgleichen und ein 2:2 erkämpfen. Favorit Holland greift erst am Mittwoch ins Geschehen ein. Die "Elftal" gastiert in Mazedonien

(si)

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