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News & Gerüchte: Neuer Eklat bei Sion

Gestern hatte Sion-Präsident Christian Constantin nach der 0:4-Niederlage in Thun Victor Muñoz als Cheftrainer abgesetzt und Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso die Führung des Teams übergeben. Wie die welsche Zeitung «Le Matin» heute berichtet, soll Muñoz mit diesem Entscheid gar nicht zufrieden sein und will ihn auch nicht akzeptieren. Seine Anwälte lassen ausrichten, dass der Spanier als Profitrainer beim FC Sion engagiert sei und er in untolerierbarer Art und Weise vom Präsidenten in seiner Kompetenz als Trainer beschnitten wurde. Muñoz fordere nun die Führung der 1. Mannschaft zurück, weil er nicht bereit sei, eine andere Funktion im Club zu übernehmen. Constantin wollte den entmachteten Coach als Scout und Spielbeobachter einsetzen.
Napoli erleidet in der 26. Runde der Serie A im Kampf um den Scudetto einen weiteren Rückschlag. Das Team von Walter Mazzarri kommt bei Udinese nur zu einem 0:0. Die Gäste aus dem Süden waren im Friaul zwar mehrheitlich spielbestimmend, richtig zwingend agierte der Tabellenzweite im Abschluss aber selten. Die besten Chancen vergaben nach dem Seitenwechsel Marek Hamsik und Topskorer Edinson Cavani, der einen Querpass von Pablo Armero nicht verwerten konnte. Die Schweizer Internationalen Valon Behrami (r. im Bild) und Gökhan Inler (bis 62.) spielten von Beginn an im defensiven Mittelfeld und wurden verwarnt, Blerim Dzemaili wurde gut fünf Minuten vor Schluss eingewechselt.Im zweiten Spiel des Abends wurde Lazio Rom seiner Favoritenrolle im Heimspiel gegen Pescara gerecht. Bereits in der ersten Halbzeit trafen Stefan Radu (29.) und der ehemalige GC- und YB-Spieler Senad Lulic (35.) zum beruhigenden 2:0, das bis zum Schlusspfiff Bestand hatte. – Die Tabellenspitze (je 26 Spiele): 1. Juventus 58. 2. Napoli 52. 3. Lazio Rom 47. 4. AC Milan 45. 5. Inter Mailand 44. 6. Fiorentina 42.
Lautstark hat sich in diesen Tagen Thomas Tuchel bemerkbar gemacht. Der Trainer von Bundesligist FSV Mainz 05 glaubt, dass sein Team von den Bundesliga-Refs krass benachteiligt werde. «Das Schiedsrichterwesen hat ein Problem mit mir und meinem Verhalten. Die Mannschaft muss dafür in der Rückrunde bezahlen. Sie wird für ihren Trainer bestraft. Das ist in der Häufigkeit nicht tolerierbar», erklärte er gegenüber der «Rheinischen Post».
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