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Neue YB-Stürmerhoffnung kommt aus Sambia

YB hat einen Ersatz für Seydou Doumbia gefunden. Der Sambier Emmanuel Mayuka stösst von Maccabi Tel Aviv zu den Bernern.

Bei den Young Boys nimmt das Kader für die neue Saison immer konkretere Formen an. Nach den Transfers der beiden Verteidiger Christoph Spycher und Ammar Jemal sowie der Mittelfeldspieler Senad Lulic und Moreno Costanzo konnte gestern nun auch im Angriff ein Ersatz für den scheidenden Topskorer Seydou Doumbia verpflichtet werden. Emmanuel Mayuka heisst der neue Stürmer, der die Nummer 24 tragen wird. Der Spieler aus Sambia gilt als grosses Talent, ist erst 19-jährig, hat aber bereits über 20 Länderspiele für sein Land bestritten. Zudem war er 2007 als 16-Jähriger (!) Stammspieler in Sambias U-20-Auswahl an der Junioren-WM in Kanada. Dort hatte er bei den Beobachtern mit seiner Schnelligkeit und Beweglichkeit für Aufsehen gesorgt.

Mayuka spielte in den letzten beiden Jahren in Israel bei Maccabi Tel Aviv, wo er in der abgelaufenen Saison in 25 Spielen 6 Treffer erzielte. Beim gestrigen Augenschein in Bern erklärte er, nur Positives von den Young Boys gehört zu haben. Er freue sich auf die neue Saison bei seinem neuen Klub und liess auch bereits durchblicken, dass er mit den Bernern gerne auf der ganz grossen europäischen Bühne spielen würde. «Ich träume wie jeder Fussballer von der Champions League», sagte Mayuka.

Trotz den Abgängen von Seydou Doubmia und Mauro Lustrinelli, dessen Leihvertrag mit Bellinzona mit dem Saisonende ausgelaufen ist, verfügen die Berner im Angriff somit auch in der neuen Spielzeit über Qualität wie Quantität. Mit Mayuka, Bienvenu, Regazzoni, Coly, dem bald zurückkehrenden Marco Schneuwly, Talent Morello sowie Christian Schneuwly, der ebenfalls ganz vorne spielen kann, verfügt Trainer Valdimir Petkovic wieder über viel Spielraum für seinen Dreimannsturm.

Mit dem Vertrag bis 2015 bindet YB das Stürmertalent aus Sambia gleich längerfristig. Damit verbunden sind natürlich auch Hoffnungen, dass sich Mayuka bei den Bernern ähnlich gut und schnell entwickelt wie Doumbia und damit zumindest mittelfristig für europäische Topklubs ein Thema wird. In diesem Fall müssten allfällige Interessenten dank der langen Vertragsdauer eine stattliche Ablösesumme hinblättern, um den Stürmer aus dem Kontrakt mit den Young Boys freizukaufen.

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