Zum Hauptinhalt springen

«Nein, ich war nicht der Billigste»

Jean-Michel Aeby, Nachfolger des entlassenen «Bidu» Zaugg beim FC Biel, hofft am Samstag auf einen Exploit seines angeschlagenen Teams im Cup gegen Sion.

«Der erste Sieg kann das Gesicht der ganzen Mannschaft verändern»: Jean-Michel Aeby.
«Der erste Sieg kann das Gesicht der ganzen Mannschaft verändern»: Jean-Michel Aeby.
Salvatore di Nolfi, Keystone

Herr Aeby, bei Ihrer Vorstellung in Biel hat Sportchef Stefan Freiburghaus gesagt, Sie hätten die Qualitäten, eine Mannschaft aus einer schwierigen Lage zu befreien. Welche hat er gemeint?

Jean-Michel Aeby: Ich habe solche schwierigen Situationen schon mit Xamax und Servette erlebt. Ein Zauberer bin ich trotzdem nicht. Als ich gekommen bin, habe ich gesehen, dass viele Spieler verletzt sind, bisweilen fehlten bis zu 8 Stammspieler . . . . . . dann war also gar nicht «Bidu» Zaugg schuld an der sportlichen Misere? (energisch) Das ist nicht mein Problem! Wirklich nicht. Der FC Biel wollte einen neuen Trainer, jetzt bin ich da. Voilà! Alles andere geht mich nichts an. Und ich habe meine eigene Philosophie: Ich mache kürzere, dafür intensive Trainingseinheiten, ich will, dass die Trainings nahe am Wettkampf sind, dass die Spieler dort mit der gleichen Aggressivität zu Werke gehen. Dann sind die Spiele auch nicht mehr so ausser­gewöhnlich, obwohl da der Druck natürlich noch ein bisschen grösser ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.