Mvogos Abgang noch nicht besiegelt

YB-Goalie Yvon Mvogo soll im Sommer zu RB Leipzig wechseln – eine Bestätigung des Transfers gibt es aber bisher noch nicht.

Yvon Mvogo – ab der nächsten Saison dürfte er sein Können in der Bundesliga unter Beweis stellen.

Yvon Mvogo – ab der nächsten Saison dürfte er sein Können in der Bundesliga unter Beweis stellen.

(Bild: Keystone Peter Schneider)

Es ist alles aufgegleist: Yvon Mvogo soll in diesem Sommer von den Young Boys zu RB Leipzig wechseln, zum Tabellenzweiten der Bundesliga. Beide Vereine bestätigen die intensiven Verhandlungen. Bis gestern Abend gab es aber weder von YB noch vom Club aus Deutschland eine Bestätigung, dass der Transfer definitiv abgewickelt worden ist. Die Young Boys wollten sich deshalb zu Fragen über Mvogos Abgang weiterhin nicht äussern. Der 22-jährige Goalie hat in Bern noch einen Vertrag bis Sommer 2018. Da Mvogo gemäss der deutschen Fachzeitschrift «Kicker» auch von Freiburg und Mainz umworben wurde, dürfte das den Preis noch verteuert haben. Geschätzt wird sein Transferwert deshalb auf etwa fünf Millionen Franken.

«Ich werde erst ins Ausland wechseln, wenn es für mich der richtige Verein ist, und wenn ich dort gute Perspektiven für meine weitere Karriere habe», hat Mvogo in Gesprächen immer wieder betont. Das scheint nun der Fall zu sein. Bei RB Leipzig, das nächste Saison in der Champions League spielen dürfte, wird er allerdings auf grosse Konkurrenz treffen. Mit dem bisherigen ungarischen Stammgoalie Peter Gulacsi (26), mit Marius Müller (23), der vor einem Jahr für fast zwei Millionen Franken aus Kaiserslautern geholt wurde, mit dem Schweizer Fabio Coltorti (36), dessen Vertrag wohl bis 2018 verlängert wird, und mit Philipp Köhn (18), der aus Stuttgart kommen wird, würden zusammen mit Mvogo bei jetzigem Stand gleich fünf Torhüter (!) im Kader stehen.

Bei YB steht ein Ersatz für Mvogo schon bereit. David von Ballmoos, der an Winterthur ausgeliehen ist und dort wie zuletzt beim 1:1 gegen Wil häufig starke Leistungen abgeliefert hat, würde mit Marco Wölfli sowie Dario Marzino das neue Goalie-Trio bilden.

Der Bund

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