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Mourinhos Schutzengel

Arsenal dominiert das Spitzenspiel gegen Manchester United – verzweifelt aber an David De Gea. Der zeigt einen Rekordmatch und erhält vom Trainer ein spezielles Lob.

Immer zur Stelle, wenn es brennt: Manchster-United-Goalie David De Gea.
Immer zur Stelle, wenn es brennt: Manchster-United-Goalie David De Gea.
Reuters

Alexis Sanchez fasst sich entsetzt an den Kopf. Ungläubig schaut Arsenals Starspieler zu David De Gea, dem Goalie von Manchester United. Hat er den wirklich gehalten? Er hat. Es passiert in der 56. Minute. 2:1 führt Manchester bei Arsenal, das Heimteam drückt auf den Ausgleich. Alexandre Lacazette schiesst, De Gea gelingt eine sensationelle Parade, der Ball prallt aber wenige Meter vor dem Tor Sanchez vor die Füsse. Einen sicheren Treffer – normalerweise. Aber De Gea reagiert blitzschnell, hält sein rechtes Bein hoch und blockt den Nachschuss ab.

3:1 gewinnt Manchester United am Schluss. Trotz 75 Prozent Ballbesitz für Arsenal, 12:1 Eckbällen, 33:8 Schüssen. Es ist vor allem dem spanischen Goalie zuzuschreiben, dass die Dominanz der Gunners nicht belohnt wurde – und ManUnited den Anschluss an Tabellenführer Manchester City nicht komplett verliert.

Sagenhafte 14 Paraden gelingen De Gea an diesem Abend im Emirates Stadium. Ligarekord. Die «Manchester Evening News» geben dem 27-Jährigen für seine Vorstellung die Höchstnote zehn, und auch United-Trainer José Mourinho findet nach Spielschluss deutliche Worte. «Du bist der beste Goalie der Welt», sagt er ihm noch auf dem Spielfeld, wie Mourinho den englischen Medien später erzählt.

Dass der Rückstand auf City nur fünf Punkte beträgt (United hat allerdings ein Spiel mehr ausgetragen), ist auch über die komplette Saison über ein Verdienst von De Gea. Der ehemalige Junior von Atlético Madrid, der im Sommer 2011 für 25 Millionen Euro nach Manchester wechselte, hat in 15 Ligaspielen erst 9 Gegentore erhalten – 9 Mal spielte er zu Null.

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