Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Napoli gibt Punkte ab, Juventus profitiert

Juventus Turin konnte in der 12. Runde der Serie A den Rückstand gegenüber Leader Napoli auf einen Punkt verkürzen. Juventus gewann gegen das Schlusslicht Benevento 2:1, während Napoli bei Chievo Verona nur 0:0 spielte. Der Meister lag gegen Benevento zur Pause mit 0:1 zurück. Dann sorgten die Südamerikaner Gonzalo Higuain (57.) und Juan Cuadrado (66.) innerhalb von knapp zehn Minuten noch für die verdiente Wende. Für Remo Freuler endete der 50. Einsatz in der Serie A vorzeitig. Der Schweizer Nationalspieler von Atalanta Bergamo sah im Heimspiel gegen Aufsteiger SPAL Ferrara nach einem groben Foul und Video-Konsultation des Schiedsrichters in der 69. Minute die Rote Karte. Die Partie endete 1:1.
Der Videobeweis sorgt in Deutschland weiterhin für Diskussionen. Nun sieht sich Hellmut Krug, Leiter des Projekts Video-Assistent, sogar Manipulationsvorwürfen gegenüber. Gemäss «Bild am Sonntag» soll der Vorgesetzte der Videoschiedsrichter seine Funktion missbraucht und Entscheidungen während eines Spiels überstimmt haben. Es geht dabei um zwei Penaltyszenen in der Partie zwischen Schalke und Wolfsburg (1:1) von letztem Wochenende. Zweimal habe Krug Einfluss genommen und anders entschieden, als es der zuständige Videoschiedsrichter getan hätte. Brisant: Als früherer Schiedsrichter durfte Krug keine Spiele von Schalke 04 pfeifen, weil er in Gelsenkirchen geboren wurde. Beide beschriebenen Entscheidungen fielen zugunsten von Schalke aus. Krug verwahrt sich gegen die Vorwürfe. Er erklärt: «Wir sind als Supervisor nicht befugt, die Entscheidungen der Videoassistenten zu beeinflussen oder gar zu überstimmen.»
Winterthur gab in der 14. Runde der Challenge League ein Lebenszeichen von sich. Bei Servette kam der vorherige Tabellenletzte zu einem 1:1. Servette tat zu wenig, um seine spielerische Überlegenheit in einen entscheidenden Vorteil umzumünzen und wurde in der 88. Minute prompt mit dem Ausgleich bestraft. Manuel Sutter (links, im Bild im Spiel gegen Schaffhausen) traf per Foulpenalty. Servette war durch Miroslav Stevanovic in der 63. Minute in Führung gegangen. Winterthur reichte der glückhafte Punktgewinn, um den letzten Tabellenplatz an Wil abzugeben. Servette liegt bereits fünf Punkte hinter Leader Xamax, der schon am Freitag das Spitzenspiel gegen Schaffhausen gewonnen hatte.
1 / 13