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Marc Roger wegen Servette-Pleite vor dem Richter

In Genf hat heute der Prozess gegen den ehemaligen Präsidenten des Servette FC begonnen.

Als Servette-Präsident liebte er die grosse Pose: Marc Roger, angeklagt wegen Betrugs, betrügerischen Konkurses und Urkundenfälschung.
Als Servette-Präsident liebte er die grosse Pose: Marc Roger, angeklagt wegen Betrugs, betrügerischen Konkurses und Urkundenfälschung.
Keystone

Der Franzose ist angeklagt, den Genfer Fussball-Klub während seines Amtsjahres vom Februar 2004 bis Februar 2005 mutwillig in die Pleite geführt zu haben.

Roger wird des betrügerischen Konkurses, des Betrugs, der ungetreuen Geschäftsführung und der Urkundenfälschung bezichtigt. Er sitzt nicht alleine auf der Anklagebank. Mit ihm stehen Olivier Maus, der Ex-Verwalter des Vereins, sowie die französische Anwältin Marguerite Fauconnet vor den Gerichtsschranken.

Dreijährige Untersuchung

Die Untersuchung hat drei Jahre gedauert. Dies unter anderem auch, weil Marc Roger lange Zeit mit der Justiz Versteck spielte. Nach einer Freilassung aus der Untersuchungshaft auf Kaution setzte er sich nach Frankreich ab und erschien nicht mehr zu den Terminen mit dem Untersuchungsrichter.

Der Prozess dauert bis Ende Woche. Die Verteidigung von Marc Roger, die die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft en bloc zurückweist, hatte ursprünglich angekündigt, gegen 50 Persönlichkeiten aus der Region Genf als Zeugen vorzuladen.

Wie das Gericht zum Prozessauftakt erklärte, wollen Rogers Anwälte nun auf die Aussagen der Prominenz aus Sport, Wirtschaft und Politik verzichten.

si/fal

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