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Maradona fühlt sich verraten und belogen

Nach seinem Aus als Trainer der argentinischen Nationalmannschaft hat Diego Maradona schwere Vorwürfe gegen seinen Verband und Teammanager Carlos Bilardo erhoben.

Das Idol schlägt zurück: Diego Maradona gibt an der Medienkonferenz Erklärungen ab.
Das Idol schlägt zurück: Diego Maradona gibt an der Medienkonferenz Erklärungen ab.
Reuters

In einer Pressekonferenz erklärte der offensichtlich aufgewühlte Maradona, er sei verraten und belogen worden.

Maradona sagte, Bilardo habe ihn loswerden wollen, während Verbandspräsident Julio Grondona erst kürzlich noch gesagt habe, er sei zufrieden mit seiner Arbeit als Trainer. «Sie haben mich gerufen, um ein Feuer zu löschen, und wir haben es gelöscht», sagte Maradona am Mittwoch. «Grondona hat mich belogen. Bilardo hat mich verraten.» Er und sein Team seien bereit gewesen, die Arbeit mit der Mannschaft fortzusetzen. Maradona las in einem Restaurant in einem Vorort von Buenos Aires etwa zehn Minuten aus einer vorbereiteten Rede vor. Die versammelten Journalisten durften keine Fragen stellen.

Personelle Fragen als Streitpunkt

Der Verband hatte Maradona vergangene Woche eine Verlängerung um vier Jahre bis zur WM 2014 in Brasilien angeboten. Der 49-Jährige forderte allerdings, seinen kompletten Mitarbeiterstab zu behalten, was Grondona als eine unannehmbare Bedingung bezeichnete. Maradona war seit November 2008 Nationaltrainer. Argentinien war im Viertelfinale der WM in Südafrika nach einer 0:4-Niederlage gegen Deutschland ausgeschieden.

(dapd)

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