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Luzern: Wieder Trainerwechsel?

Nach dem 0:1 bei Xamax will der FCL heute über die Zukunft von Roberto Morinini entscheiden.

Als der FC Luzern am 9. August in Aarau 0:1 verlor, endete das Kapitel Ciriaco Sforza nach etwas mehr als zwei Jahren vorzeitig. Mit der Ernennung des Nachfolgers sorgten die Zentralschweizer für eine gehörige Überraschung: Roberto Morinini holten sie aus dem Nichts und erklärten ihre Wahl damit, der Tessiner könne die Aufgabe unbelastet anpacken.

Nach ein paar Wochen stehen die Zeichen aber bereits wieder auf Trennung. Der 57-jährige Morinini hat in sechs Runden nur einen Punkt geholt (1:1 gegen Sion), ebenso wenig wie Sforza in fünf Begegnungen (2:2 in Bellinzona). Statt für den erhofften Aufschwung zu sorgen, reihte Morinini Enttäuschung an Enttäuschung. Das jüngste Negativerlebnis fand beim 0:1 in Neuenburg gegen Xamax statt. Bei der zehnten Niederlage im zwölften Spiel war Pech dabei, weil die Entscheidung in der 94. Minute und nach einem Fehler von Schiedsrichter Wermelinger fiel. Er hatte ein Foul an Lambert übersehen, der Konter führte zum Penaltyfoul mit Rossis Treffer als Endprodukt. Danach fuhren die Luzerner heim. Auf der Allmend warteten wütende Anhänger, die eine Aussprache mit der Mannschaft verlangten. Die fand noch in der gleichen Nacht statt - im Stadion unter Flutlicht und nachdem das Team wegen der bedrohlichen Situation es lange nicht gewagt hatte, in der Allmend aufzukreuzen.

Beratungen, aber keine Auskünfte

Ein paar Stunden später traf sich der Verwaltungsrat, um zu beraten. Stellung beziehen wollte danach niemand, weder Sportchef Bruno Galliker noch Präsident Walter Stierli. Galliker liess ausrichten, dass am Montag Entscheide gefällt würden. Stierli hatte letzte Woche seinen Unmut über Morinini geäussert, weil dieser David Zibung als Captain abgesetzt hatte, es aber nicht für nötig befand, dem Spieler das mitzuteilen. Stierli warf Morinini und Galliker unprofessionelles Verhalten vor.

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