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Luis Figo will Blatters Job

Die Liste der Anwärter für die Position des Fifa-Präsidenten ist um einen prominenten Namen reicher: Portugals Fussballlegende Luis Figo steigt in den Ring.

Will Präsident werden: Der ehemalige portugiesische Superstar Luis Figo.
Will Präsident werden: Der ehemalige portugiesische Superstar Luis Figo.
Keystone

Sepp Blatter bekommt im Kampf um das Amt des Fifa-Präsidenten weitere Konkurrenz. In einem exklusiven Interview mit CNN Wednesday hat der ehemalige Barcelona- und Real-Star Luis Figo seine Kandidatur bekannt gegeben.

Figo ist bereits der fünfte Anwärter, der Sepp Blatter nach 17 Jahren Amtszeit an der Spitze des Fussball-Weltverbandes ablösen will. Neben dem Portugiesen sind dies der ehemalige französische Nationalspieler David Ginola, Jérôme Champagne, ein ehemaliger Fifa-Funktionär, der jordanische Prinz Ali Bin Al Hussein und Michael van Praag, der Präsident des niederländischen Fussballverbands KNVB.

«Mir liegt der Fussball am Herzen, und wenn ich das Image der Fifa anschaue – und zwar nicht nur das in den letzten paar Jahren –, muss ich sagen, dass ich es nicht mag», sagt der Weltfussballer von 2001 gegenüber dem Fernsehsender und erklärt weiter: «Wenn man im Internet den Begriff Fifa sucht, kommt als Erstes ein Wort dabei heraus: Skandal. Das muss das Erste sein, das wir korrigieren. Das Image der Fifa muss verbessert werden. Fussball verdient mehr als das.»

Eine grosse Herausforderung

Sein imposantes Palmarès als Spieler sowie seine Tätigkeit als Scout bei Inter Mailand, bei der Figo viele wichtige Kontakte in der Branche knüpfen konnte, machen ihn wohl zum aussichtsreichsten Herausforderer von Blatter. Trotzdem, den Schweizer bei der Wahl zu schlagen, wird für den 42-jährigen Portugiesen keine leichte Aufgabe. Blatter kann in der Fifa-Basis weiterhin mit breiter Unterstützung rechnen, auch wenn Figo sagt: «Ich habe mit vielen wichtigen Leuten im Fussball gesprochen – Spielern, Managern, Verbandspräsidenten. Alle sind der Meinung, dass etwas passieren muss.»

Bis zum 29. Januar müssen alle Anwärter ihre Kandidatur eingereicht haben, dann ist die Anmeldefrist vorbei. Figos Name ist von den zuständigen Fifa-Mitgliedern bestätigt worden. Ob die Mission des Vizeeuropameisters von 2004 erfolgreich sein wird, entscheidet sich im Mai, dann werden die Mitglieder des Weltverbandes ihren neuen (oder den bisherigen) Präsidenten bekannt geben.

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