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Lugano sichert sich in Luzern einen Punkt

Dank einem Tor in der Nachspielzeit kehrt der FC Lugano nicht mit leeren Händen aus Luzern zurück.

Ein umkämpftes, aber am Ende faires Unentschieden: Domen Crnigoj, vorne, von Lugano im im Duell mit Hekuran Kryeziu.
Ein umkämpftes, aber am Ende faires Unentschieden: Domen Crnigoj, vorne, von Lugano im im Duell mit Hekuran Kryeziu.
Keystone

Weiterhin ist die Luzerner Mannschaft in dieser Saison im eigenen Stadion nicht so stilsicher, wie es sich Trainer Markus Babbel wünschen würde. Das bescheidene 2:2 gegen Lugano bedeutete im sechsten Heimspiel zum vierten Mal Punktverluste. Als einziger Sieg beliebt das jüngste 1:0 gegen Zürich zu Buche. Wie anders die Luzerner Auftritte in fremden Stadien: 4 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit, als in kurzer Zeit (68. und 73. Minuten) die vermeintliche Wende vom 0:1 zum 2:1 mit Toren von Jérôme Thiesson und Marco Schneuwly eintrat, wirkten die Luzerner verunsichert und zeitweise wie gelähmt, sodass die Tessiner lange Zeit punkto Chancen und Spielanteilen dominieren konnten.

Wie beim überraschenden 1:0-Sieg bei den Young Boys erzielte Patrick Rossini nach 21 Minuten auch in Luzern das 1:0. Nach einem Querpass von Antonini Culina musste er den Ball nur noch über die Linie schieben. Dennoch waren die beiden Auftritte der Tessiner sehr unterschiedlich. Sie hatten in Bern praktisch ihre eigene Chance genutzt und mit seltenem Glück gewonnen. In Luzern dagegen waren sie besonders in der recht sehenswerten ersten Halbzeit das klar bessere Team. Eine Führung von 2:0 oder gar 3:0 hätte dem Gezeigten in der Pause entsprochen. Nur sieben Minuten nach dem 1:0 beispielsweise traf Niko Datkovic mit einem Kopfball aus kurzer Distanz den Pfosten.

Die Luzerner weckten sich noch rechtzeitig selber, benötigten dabei aber auch ein wenig Glück. Als Thiesson auf der rechten Seite gegen die Grundlinie zog, liess Luganos Torhüter Francesco Russo die nähere Torecke frei, wohl weil er mit einem Pass nach innen rechnete. Thiesson glückte es, den Ball just in diese Ecke zu spitzeln. Wenig später verwertete Marco Schneuwly eine Steilvorlage des eingewechselten Jakob Jantscher im zweiten Anlauf zu seinem vierten Saisontor.

Luzern - Lugano 2:2 (0:1)

10'700 Zuschauer. -- SR Jancevski. -- Tore: 21. Rossini (Culina) 0:1. 68. Thiesson (Freuler) 1:1. 73. Schneuwly (Jantscher) 2:1. 92. Culina 2:2.

Luzern: Zibung; Thiesson, Affolter, Puljic, Schachten; Kryeziu, Basha (46. Fandrich), Hyka (46. Jantscher), Freuler; Yesil (65. Oliveira), Schneuwly.

Lugano: Russo; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic (79. Padalino); Crnigoj (84. Rey), Piccinocchi, Sabbatini; Culina, Rossini (79. Donis), Bottani.

Bemerkungen: Luzern ohne Arnold, Lezcano (beide gesperrt), Brandenburger, Rogulj und Sarr (alle verletzt). Lugano ohne Djuric, Tosetti und Susnjar (alle verletzt). 28. Pfostenkopfball Datkovic. Verwarnungen: 33. Puljic (Reklamieren), 75. Piccinocchi (Foul), 85. Bottani (Foul)

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