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Löw kippt einen Weltmeister

Nominiert Petkovic heute einen 29-jährigen Neuling+++Schlechte Nachricht für den FC Basel+++ZDF wehrt sich gegen Drmic-Club+++

Weltmeister Deutschland spielt am 11. und 14. Oktober in der EM-Qualifikation gegen Polen und Irland. Bundestrainer Jogi Löw verzichtet erstmals auf einen Weltmeister. Der Dortmunder Kevin Grosskreuz ist diesmal nicht nominiert worden. Dafür bot Löw einen Neuling auf. Doppelbürger Karim Bellarabi, der sich entschieden hat, nicht für Marokko, sondern für Deutschland zu spielen, ist erstmals dabei. «Das ist eine sehr grosse Ehre für mich, da geht ein Traum in Erfüllung», sagt der Leverkusener in «Bild».
Weltmeister Deutschland spielt am 11. und 14. Oktober in der EM-Qualifikation gegen Polen und Irland. Bundestrainer Jogi Löw verzichtet erstmals auf einen Weltmeister. Der Dortmunder Kevin Grosskreuz ist diesmal nicht nominiert worden. Dafür bot Löw einen Neuling auf. Doppelbürger Karim Bellarabi, der sich entschieden hat, nicht für Marokko, sondern für Deutschland zu spielen, ist erstmals dabei. «Das ist eine sehr grosse Ehre für mich, da geht ein Traum in Erfüllung», sagt der Leverkusener in «Bild».
Keystone
Vladimir Petkovic, der Nachfolger des erfolgreichen Ottmar Hitzfeld als Nationaltrainer, hatte einen schlechten Einstand. Nach der 0:2-Niederlage in Basel gegen England stehen die Schweizer in der EM-Qualifikation bereits mit dem Rücken zur Wand. Am 9. und 14. Oktober stehen in Slowenien und San Marino die nächsten schweren Aufgaben auf dem Programm. Heute um 15 Uhr wird Petkovic sein Kader für diese beiden Spiele bekannt geben. Laut einem Bericht des «Blick» soll erstmals der 29-jährige Stürmer Marco Schneuwly in die Nationalmannschaft aufgeboten werden. Der Freiburger hat in dieser Saison in elf Partien fünf Tore für den Tabellenletzten FC Luzern erzielt. Von 2008 bis Mai 2011 hatte Schneuwly unter Petkovic bei YB gespielt. Zurückkehren in den Kreis der Nationalmannschaft soll auch Schalkes Tranquillo Barnetta, der WM-Fahrer, den Petkovic gegen England nicht berücksichtigt hatte.
Vladimir Petkovic, der Nachfolger des erfolgreichen Ottmar Hitzfeld als Nationaltrainer, hatte einen schlechten Einstand. Nach der 0:2-Niederlage in Basel gegen England stehen die Schweizer in der EM-Qualifikation bereits mit dem Rücken zur Wand. Am 9. und 14. Oktober stehen in Slowenien und San Marino die nächsten schweren Aufgaben auf dem Programm. Heute um 15 Uhr wird Petkovic sein Kader für diese beiden Spiele bekannt geben. Laut einem Bericht des «Blick» soll erstmals der 29-jährige Stürmer Marco Schneuwly in die Nationalmannschaft aufgeboten werden. Der Freiburger hat in dieser Saison in elf Partien fünf Tore für den Tabellenletzten FC Luzern erzielt. Von 2008 bis Mai 2011 hatte Schneuwly unter Petkovic bei YB gespielt. Zurückkehren in den Kreis der Nationalmannschaft soll auch Schalkes Tranquillo Barnetta, der WM-Fahrer, den Petkovic gegen England nicht berücksichtigt hatte.
Keystone
Leverkusen, der neue Club des Schweizer Nationalstürmers Josip Drmic, hat Ärger mit dem ZDF. Der Bundesligist beschwerte sich darüber, dass der Sender bisher noch kein  Champions-League-Spiel von Leverkusen übertragen hat, sondern lediglich Partien von den Bayern und Dortmund. Club-Boss Michael Schade sagte gegenüber «Bild»: «Wir haben das ZDF und den Beschluss zu respektieren – fair finde ich ihn aber nicht. Für mich ist der öffentlich-rechtliche Auftrag ein anderer. Ich finde, alle vier Clubs haben Übertragungen verdient.» Das ZDF wehrt sich gegen diese Vorwürfe.  ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz erklärt: «Es ist das Recht von Herrn Schade, das aus Bayer-Sicht so zu sehen – solange die Kritik fair bleibt.» Das ZDF würde ausschliesslich aus journalistischen Kriterien handeln. «Dazu gehört auch, welches Spiel aus bundesweiter Sicht die grösste Attraktivität für den Zuschauer hat. Dabei haben nun mal Bayern München und der BVB aufgrund grosser Erfolge eine gewisse Priorität. Das schliesst aber nicht aus, dass wir in der K.-o.-Phase Leverkusen oder Schalke zeigen.»
Leverkusen, der neue Club des Schweizer Nationalstürmers Josip Drmic, hat Ärger mit dem ZDF. Der Bundesligist beschwerte sich darüber, dass der Sender bisher noch kein Champions-League-Spiel von Leverkusen übertragen hat, sondern lediglich Partien von den Bayern und Dortmund. Club-Boss Michael Schade sagte gegenüber «Bild»: «Wir haben das ZDF und den Beschluss zu respektieren – fair finde ich ihn aber nicht. Für mich ist der öffentlich-rechtliche Auftrag ein anderer. Ich finde, alle vier Clubs haben Übertragungen verdient.» Das ZDF wehrt sich gegen diese Vorwürfe. ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz erklärt: «Es ist das Recht von Herrn Schade, das aus Bayer-Sicht so zu sehen – solange die Kritik fair bleibt.» Das ZDF würde ausschliesslich aus journalistischen Kriterien handeln. «Dazu gehört auch, welches Spiel aus bundesweiter Sicht die grösste Attraktivität für den Zuschauer hat. Dabei haben nun mal Bayern München und der BVB aufgrund grosser Erfolge eine gewisse Priorität. Das schliesst aber nicht aus, dass wir in der K.-o.-Phase Leverkusen oder Schalke zeigen.»
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