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Liebe Grüsse aus Moskau

Murat Yakin ist getrieben vom Ehrgeiz, dem russischen Traditionsclub Spartak neuen Glanz zu verleihen – und damit auch die vielen Skeptiker zu überzeugen.

Für einmal am Roten Platz statt in der WG auf dem Spartak-Campus: Murat Yakin hat Spass an seiner Trainerarbeit in Moskau. Foto: Alexei Kudenko
Für einmal am Roten Platz statt in der WG auf dem Spartak-Campus: Murat Yakin hat Spass an seiner Trainerarbeit in Moskau. Foto: Alexei Kudenko

Auf der Moskwa haben sich kleine Eis­flächen gebildet, sie treiben ruhig auf dem Fluss und zeugen von tiefen Temperaturen. Der Verkehr wälzt sich auf mehreren Spuren durch die Stadt, vorbei am Bolschoi-Theater und am Roten Platz, der in ein weihnachtliches Kleid gehüllt wird. Hochzeitspaare lassen sich vor dem Kreml fotografieren, sie posieren vor dem Lenin-Mausoleum und der Basilius-Kathedrale mit ihren berühmten Zwiebeltürmen. Das angrenzende Kaufhaus Gum macht ihnen mit seiner Lichterfassade Konkurrenz. Die edlen Boutiquen sind herausgeputzt, die Bäume kitschig-glitzernd verziert.

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