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Krisenzeit bei GC

Den Grasshoppers misslingt der Befreiungsschlag gegen den FC Vaduz. Der Rekordmeister blamiert sich nach der Suspendierung von Captain Vero Salatic gegen den Aufsteiger mit 0:1.

Tristesse pur bei GC. Das Team von Michael Skibbe wird in der Liga regelrecht nach hinten durchgereicht. Zunächst veröffentlichte die Leitung des abgestürzten Rekordmeisters, dass der Captain Veroljub Salatic wegen verschiedener Vorfälle und Unstimmigkeiten vorübergehend suspendiert werde, dann leistete sich das Team ohne seinen degradierten Leader eine sportliche Bankrotterklärung. Anders ist die blamable Heimniederlage gegen den nun punktgleichen Tabellenletzten nicht zu deuten, der auf höchster Ebene letztmals am 15. März 2009 (3:1 gegen YB) siegte.

Den Liechtensteinern genügte eine gute Szene zum ersten Meisterschafts-Erfolg gegen den 27-fachen Champion in ihrer 82-jährigen Vereinsgeschichte. Philipp Muntwiler verwertete eine Kopfballvorlage Steven Langs mit einem herrlichen Volleyschuss via Lattenunterkante. Das Tor des Aussenseiters löste bei den Hoppers eine regelrechte Blockade aus, die trotz einiger Chancen in der Schlussphase nicht mehr zu überwinden war.

Kein Bekenntnis für den Trainer

Am nächsten kam Michael Lang dem Ausgleich. Nick von Niederhäusern entschärfte den Drehschuss des WM-Teilnehmers indes mit dem Schienbein auf der Linie. In der 89. scheiterte Kahraba am gut reagierenden Ex-GC-Keeper Jehle. Einen grösseren Output erreichten die schwer enttäuschenden Gastgeber nicht.

Die Krise weitet sich nach dem dritten Spiel ohne Sieg vor eigenem Anhang aus. Als ausgesprochen grosses Bekenntnis zum Trainer ist der miserable Auftritt der Stadtzürcher selbstredend nicht zu werten. Das Theater um Salatic wird sich wohl in den kommenden Tagen verschärfen - die Balance innerhalb der Mannschaft ist erheblich gestört.

(si)

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