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Kommen bald die legalen Pyros?

Im Streit um das Abbrennen von Pyrotechnik in Fussballstadien scheint eine überraschende Lösung in Sicht.

Auch in der Schweiz ein Problem: Pyros sehen zwar schön aus, sind aber gefährlich.
Auch in der Schweiz ein Problem: Pyros sehen zwar schön aus, sind aber gefährlich.
Keystone

Der dänische Spitzenclub Bröndby IF arbeitet zusammen mit der dänischen Fan-Dachorganisation Danske Fodbold Fanklubber (DFF), ausgewählten Anhängern und dem Spezialisten Tommy Cordsen an der Entwicklung ungefährlicher und damit legaler Pyrotechnik.

Das Projekt läuft inzwischen seit einem Jahr, nun hat Bröndby erste Ergebnisse präsentiert, wie das deutsche Fachmagazin «Kicker» berichtet. Die benaglischen Fackeln der Dänen sollen nur ganz geringe Hitze entwickeln, man könne sogar mit der Hand durch die Flammen fahren, ohne sich Verbrennungen zuziehen.

«Wir sind glücklich und stolz, werden uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen», sagt Bröndbys Sicherheitsbeauftragter Mickel Lauritsen. Der Club werde die Fackeln nun weiterentwickeln und hoffe, bald eine noch bessere Lösung präsentieren zu können, die sowohl eine aussergewöhnliche Atmosphäre als auch die Sicherheit der Zuschauer im Stadion garantiere.

An kaum einer Frage scheiden sich die Geister im Fussball so sehr wie an der Pyrotechnik. Während viele Fans im Verbot der Bengalos eine elementare Beschneidung ihrer Rechte sehen, weisen Kritiker auf die Sicherheitsrisiken hin. Für die Vereine sind unerlaubte Feuerwerkskörper nicht zuletzt ein finanzielles Problem.

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