Kein Sieg für die Spektakelmannschaft

Der FC Thun gibt in Luzern beim 2:2 eine Zweitorführung aus der Hand

Trotz einer zweimaligen Führung kommt der FC Thun gegen Luzern nicht über ein Unentschieden hinaus.

Trotz einer zweimaligen Führung kommt der FC Thun gegen Luzern nicht über ein Unentschieden hinaus. Bild: Keystone

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Der FC Thun ist so etwas wie die Spektakel-Mannschaft der Super League. 20 Tore sind in den letzten vier Spielen mit Beteiligung der Berner Oberländer gefallen. Dem 4:0-Sieg in Bern folgte ein 5:2 gegen Lausanne, vor der Länderspielpause eine 1:4-Niederlage in Lugano und nun ein 2:2 in Luzern.

Trainer Marc Schneider stellte in Luzern sein Team in der Offensive um. Spielmann rückte für Sorgic von der Seite in die Sturmspitze neben Simone Rapp, dafür durfte Nuno Da Silva auf dem Flügel von Anfang an spielen. Und die Massnahmen erwiesen sich zumindest nicht als falsch. Bereits in der 5. Minute entwischte der schnelle Spielmann auf der rechten Seite, seine flache Hereingabe verpasste Rapp nur ganz knapp. Fünf Minuten später vergab Spielmann selbst eine Riesenmöglichkeit, der Ball sprang im letzten Moment noch unglücklich vom Boden ab. In der 11. Minute gingen die Oberländer in Führung. Simone Rapp setzte seine 1,90 Meter geschickt ein und spitzelte eine Freistoss-Flanke von Tosetti über die Linie.

Die Thuner hätten ihre Führung ausbauen können oder sogar müssen. In der 26. Minute setzte Rapp einen Kopfball an den Aussenpfosten, und in der 43. Minute traf Marvin Spielmann mit einem herrlichen Distanzschuss ebenfalls nur den Pfosten. Spielmann rechtfertigte seine Nominierung im Sturm und war der auffälligste Spieler auf dem Platz.

Später Ausgleich nicht unverdient

Zehn Minuten nach der Pause erzielte Spielmann nach einem Gegenzug seinen sechsten Saisontreffer. Der gebürtige Oltner mit Wurzeln im Kongo stand dabei am Ende eines herrlichen Spielzugs der Thuner: Von Facchinetti kam der Ball zu Rapp, der ihn zu Da Silva lupfte, der wiederum den Ball mit einem gefühlvollen Fallrückzieher zu Spielmann weiterleitete, und dieser schloss die schöne Stafette erfolgreich ab. Kurz darauf durfte er sein Tagespensum beenden.

Dieser Treffer fiel entgegen dem Spielverlauf, denn nach der Pause war der FC Luzern deutlich stärker geworden, Goalie Ruberto musste bereits kurz zuvor gegen Juric seine ganzes Können zeigen, um den Ausgleich der Innerschweizer zu verhindern. Die Luzerner drückten weiter und kamen schliesslich durch Follonier (68.) und Demhasaj (84.) mit zwei Weitschüssen zum nicht unverdienten Ausgleich. (Der Bund)

Erstellt: 11.09.2017, 07:05 Uhr

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