Kann Köniz die Flaute beenden?

Der FC Köniz hat gegen Red Star Zürich (2. Liga Inter) die Chance, erstmals die Cup-Viertelfinals zu erreichen. Trainer Pulver spricht von einem schwierigen Los.

In den Sechszehntelfinals hatten die Könizer guten Grund zum Feiern – beim heutigen Spiel gibt es mehr zu verlieren.

In den Sechszehntelfinals hatten die Könizer guten Grund zum Feiern – beim heutigen Spiel gibt es mehr zu verlieren.

Ruedi Kunz

In den Sechszehntelfinals gehörten die Schlagzeilen dem FC Köniz. Der Promotion-League-Club besiegte im eigenen Stadion GC 3:1. Der Mann, welcher am meisten gefeiert wurde, war der zweifache Torschütze Altin Osmani. Wenn ihm damals jemand gesagt hätte, es sei für lange Zeit das letzte Mal gewesen, dass er ins Tor treffe, hätte er ziemlich sicher nur ein müdes Lächeln übrig gehabt. Mit gutem Grund nach einer beeindruckenden Serie von 12 Toren in den ersten neun Pflichtspielen der Saison 2015/16.

10 Punkte hinter Leader Servette

Der Monat Oktober war nicht nur für den 25-jährigen Stürmer eine Periode der Dürre, sondern auch für den FC Köniz. Drei von vier Vergleichen in der Meisterschaft gingen verloren, einmal reichte es zu einem Remis. Nach 13 Runden beträgt der Abstand auf Leader Servette bereits 10 Punkte. «Es läuft etwas harzig», sagt Trainer Bernard Pulver. Von einer Krise will er jedoch nichts wissen: «Wir hatten in jedem Match genügend Chancen, um zu gewinnen.» Als Aufstiegsanwärter hat der ehemalige YB-Goalie sein Team ­ohnehin nicht eingestuft nach dem ­radikalen Kaderschnitt im Sommer. «Wir sind nicht mehr auf jeder Position ­doppelt besetzt wie letzte Saison.»

Auch wenn starke Fussballer wie ­Urdaneta, Friedli, Tchouga und Franjic nicht ersetzt wurden, kann Köniz noch immer einiges in die Waagschale werfen. Im Abwehrzentrum verteidigen Jiri Koubsky und Miguel Portillo, im zentralen Mittelfeld ordnet der deutsche Ex-Profi Philip Schubert das Spiel, auf der rechten Aussenbahn sorgt der 38-jährige Carlos Varela unvermindert für Gefahr. «An einem guten Tage können wir jeden Gegner schlagen», weiss Pulver.

Gegen Zweitligist Red Star ist Köniz in der Favoritenrolle. «Das wird uns sicher nicht belasten», so Pulver. Er rechnet in Zürich mit einem «zähen Fight gegen ein kompaktes Team mit beträchtlichem ­Offensivpotenzial». (ruk)

Der Bund

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