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Ist Murat Yakin GCs Heilsbringer?

Bei GC warten viele Aufgaben auf den neuen Trainer. Zwei bereits in dieser Woche.

Murat Yakin, seit Ende August Cheftrainer des Grasshopper-Clubs.
Murat Yakin, seit Ende August Cheftrainer des Grasshopper-Clubs.
Keystone

Die Zahlen lesen sich eindrücklich. Murat Yakin führte den damaligen Challenge-League-Club Thun in seiner ersten Saison als Trainer im Profifussball 2010 nach einem 9. Platz in der Vorsaison zum Aufstieg. Bei Luzern klappte es in der Saison 2011/12 sogar noch besser. Die erste Niederlage gab es am 11. Spieltag, die Mannschaft lag zwischenzeitlich sogar auf dem 1. Platz und beendete die Saison als Zweiter.

Der Rest ist schnell erzählt. Murat Yakin übernahm bei Basel, wurde zweimal Meister und kehrte nach einem Abstecher nach Moskau in die Challenge League zu Schaffhausen zurück. Und auch dort werden sie ihn wohl nicht vergessen. Die Mannschaft lag auf dem letzten Platz, als Yakin sie im Winter 2017 übernahm. Wer da darauf gewettet hätte, dass sie Ende Saison auf Platz 4 landen würde, der hätte wohl gutes Geld gemacht.

Die ersten Auswärtsspiele in der Super League

Ist Murat Yakin also so was wie der Heilsbringer im Schweizer Fussball? Davon will der Trainer nichts wissen. Er konzentriert sich lieber auf die neue Aufgabe. Die heisst GC. Der Verein, der in der Vorsaison gegen den Abstieg kämpfte und auch nicht gut in die aktuelle Spielzeit startete, scheint sich seit dem Engagement des 43-Jährigen wieder ein wenig gefangen zu haben.

Nach dem Heimspiel gegen Sion und dem klaren Sieg im Cup gegen Biel stehen nun auch in der Super League zwei Auswärtsspiele an. Heute Abend spielt GC in Thun und am Sonntag steht die Reise ins Tessin zu Lugano an. «Zwei interessante Aufgaben», sagt Yakin. Er wittert eine grosse Chance. «Es sind zwei direkte Konkurrenten um die Plätze im oberen Mittelfeld», sagt er wohlwissend, dass in der Super League jeder jeden schlagen kann.

Was die Aufgabe nicht vereinfacht, ist der Ausfall von Mittelfeldspieler Charles Pickel. Der 20-Jährige erlitt im Cup gegen Biel eine Meniskusverletzung und fehlt mehrere Wochen.

Freude vermitteln

Seit Ende August leitet Yakin die Trainingseinheiten der Hoppers. Auch wenn ihm die ersten Eindrücke gefallen, muss noch an einigen Details gefeilt werden. Und auch im mentalen Bereich hat Yakin genaue Vorstellungen, wie es mit seiner Mannschaft weitergehen soll: «Ich will Freude vermitteln.»

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